Erinnert sich jemand noch an gestern? Bevor der Russe in die Ukraine einmarschierte, bevor jeder in Deutschland zum Osteuropa-Experten und Kriegsstrategen wurde, bevor das deutsche Volk mittels Mammutdemonstrationen kundtat, daß es sich für das ukrainische opfern und demnächst maximal einmal in der Woche kalt duschen wolle, bevor die grünen Klima-Generäle ihre Liebe zu richtigen Generälen entdeckten und bevor man gepflegt einzelne politische Abweichler cancelte und nicht ganze Länder?

Ach ja, das war schön damals! Wir hatten unsere wunderbare Pandemie, in der nicht wir, sondern Restaurantbesitzer darüber entschieden, ob wir ihre Restaurants besuchen durften. Die Maske wurde unsere beste Freundin, die uns vielleicht nicht gerade vor Putin, aber vor sonst allem schützte.

Und dann hatten wir die Klimakatastrophe, die Erdüberhitzung, den Klimawandel oder wie man diese endgültige Apokalypse sonst so nannte. Was war uns zu jener Zeit warm. Und warm ums Herz wurde uns, wenn wir, um der Hölle auf Erden entgegenzuwirken, ein Kraftwerk nach dem anderen ausknipsten und unsere Aluminiumhütten nur noch mit Luft, Liebe und Windmühlen betrieben. Ja, das waren glorreiche Tage damals.

Damals tauschten wir aus reiner Langeweile Schwanz und Möse einfach aus wie bei Lego- oder Playmobil-Figuren, also wie bei geschlechtslosen Freaks aus Plastik, die mit so einem Schweinekram eh nix am Hut haben. Oh, wie gerieten wir uns gegenseitig in die Haare über die Frage, ob auch Frauen mit Schwanz, aber ohne Gebärmutter ein Kind bekommen können. Ich persönlich entwickelte bei meiner Affinität zu 21-jährigen Kunststudentinnen eine handfeste Paranoia und guckte bei denen unten immer nach, bevor ich sie … über die besten Netflix-Serien beriet.

Nun, das alles ist auf einmal aus und vorbei, der hot shit von gestern. Heute haben wir eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Es scheint, als ob bei den Deutschen ohne die nichts mehr geht. Was gestern noch eine Krise war, ist heute eine Abfolge von Jahreszeiten, hört die eine auf, kommt wie ein Naturgesetz die nächste. Und es ist sehr wichtig, daß man sich dann sofort auf die eine oder andere Seite schlägt, „Stellung bezieht“, dafür oder dagegen demonstriert und sich auf Facebook und Twitter von jenen entfreundet oder sie blockt, die eine andere Meinung als die eigene vertreten. Wenn weltanschauliche Ansichten das Einzige ist, was Menschen noch miteinander verbindet, dann entwickelt man sich zu einer Haß-Gesellschaft.

Erinnert sich noch jemand, was noch vor ein paar Monaten der geilste Hype war? Schon nach drei Tagen, als sämtliche Mainstream-Medien allen Ernstes die zukünftige Mobilitätslösung des Landes im Kauf eines Lastenfahrrads ausgemacht hatten, sah ich auf den Straßen ganz viele davon. Ich hatte dabei das Gefühl, daß man den Leuten wie bei einem Hunderennen nur eine davoneilende Hasenattrappe vor die Schnauze halten muß, um sie wie besinnungslos in die gewünschte Richtung losrennen zu lassen. Ich wette, die unterschiedlichen Stärken des Dauer-Lockdowns hat die Mehrheit der Deutschen genossen. „Elite“ befiehl, wir folgen dir!

Überhaupt war Verzicht, die Askese das große Ding, wegen Klima und so: Nix Auto, nix Fleisch, nix Urlaub in anderen Ländern, schon gar nix Fernreisen (außer für Luisa Neubauer & Co), nix warm im Winter, nix furzende Kühe usw. Sollte wohl als Mode getarnte Vorbereitung auf den Ernstfall, also so etwas wie ein Spaßmanöver auf die sich schon damals anbahnende Radikal-Verarmung der Deutschen sein.

Dabei spielte auch der Wohnungsmangel eine Rolle, ein folgerichtiges Resultat, wenn in einem Land innerhalb von ein paar Jahren die Bevölkerung um drei Millionen und noch mehr wächst und jährlich das Menschenmaterial vom Umfang einer riesigen Großstadt hinzukommt.

Es ist ein Aberglaube, daß, wenn jeder Analphabet, jeder Kultur- und Leistungsfremde ohne Ausweispapiere reindarf und staatlicherseits ein Anrecht auf Vollversorgung hat (übrigens mehr als der Einheimische selbst), worunter eine eigene Wohnung an erster Stelle steht, der Wohnraum parallel damit automatisch nachwächst. Der Staat steht im Wohnungsmarkt dann natürlicherweise als ein Konkurrent gegenüber seinen Bürgern da, wobei er jedoch diesen haushoch überlegen ist, sprich unbegrenztes Geld hat.

So findet im Stillen eine nationale Tragödie für finanzschwache deutsche Familien, aber auch einzelne Deutsche statt, die keine adäquate Bleibe mehr für sich finden, was sogar bis hin zur Obdachlosigkeit führt. Diese Tragödie wird von der Lügenpresse zu einer Schuldverschiebung in Richtung böser Kapitalismus und sogenannter Immobilienhaie geframt, obgleich es sich hierbei um nichts anderes als um das Scheitern der menschenverachtenden Ideologie der Ausländer-Affenliebe handelt bzw. um den schmerzhaften Aufprall des grün-linken Hirnschißes mit der Realität.

Neulich sagte Angela Merkel in einer Doku zu Beginn der Flüchtlingskrise 2015 „Die Würde des Menschen ist unantastbar. (Artikel 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland / A.P.) Und das gilt ja nicht nur für Deutsche“. Was impliziert, daß auch das Geld und das Land der Deutschen nicht den Deutschen gehört, sondern aller Welt.

Früher habe ich Deutschland und die Deutschen von ganzem Herzen geliebt. Heute hasse ich sie von ganzem Herzen!

Doch selbst bei den sogenannten Besserverdienenden sieht es in der Wohnsache nicht rosiger aus. Es war in frühen Zeiten Usus, daß jeder, der ordentlich verdiente, sich früher oder später ein Haus bauen, sich zumindest eine Wohnung kaufen konnte. Das ist heute vorbei! Durch die Gelddruck-Orgie der EU und der darauffolgenden Inflation findet durch die Superreichen ein Run auf „Betongold“ statt, was aus jedem Haus oder jeder Wohnung in akzeptabler Lage für Normalbürger ein unerschwingliches Schloß macht.

Zudem wird durch die Steuer- und Abgabengier des Staates und völlig irrsinnige Umweltschutz-Auflagen ein Hausbau oder irgendein Eigentumserwerb unbezahlbar. Der Staat tritt auch hier als Konkurrent gegenüber dem Häuslebauer auf, diffamiert das dem Menschen angeborene Verlangen, Grundbesitz sein Eigen zu nennen, als überholtes Konzept der Naturzerstörung und der Dekadenz und rückt das Eigenheim wie bei der automobilen Fortbewegung in die Nähe eines Frevels am Planeten. Wohlweislich, daß wenn schon der Steueresel sich keine eigene Bleibe leisten kann, nicht einmal zur Miete etwas Vernünftiges findet, er dabei wenigstens ein gutes Gewissen haben soll.

Das Motiv dahinter ist so simpel wie das der Leibeigenschaft in Feudalgesellschaften im Mittelalter und späten Mittelalter. Grundbesitz macht frei und relativ unabhängig von Staat und Herrschaft. Leibeigene besaßen keinen eigenen Besitz. Menschen, die Grundbesitz haben, möchten zumeist vom Staat in Ruhe gelassen werden. Deshalb will der Staat unter der Begleitpropaganda seiner korrumpierten Medienlakaien das angesparte oder geliehene Geld des nach einem Eigenheim Trachtenden unter dem Vorwand tatsächlicher und erfundener Krisen (Klima) und einer diffusen Gerechtigkeitsidee lieber für sich abzwacken und dafür das Wohnungswesen monopolartig wie einst das Plattenbau-Modell in der DDR zum Zwecke seiner Omnipotenz in Gänze übernehmen. Sogar ein Lastenausgleichsgesetz wie nach dem Krieg ist im Gespräch, also staatliche Hypothekenaufnahme auf alle Immobilien, die die Besitzer abzuzahlen haben, um Staatsausgaben zu refinanzieren.

Da jedoch, wie gesagt, der Wunsch nach Grundbesitz, nach Eigentum in der DNA des Menschen fest einprogrammiert ist, verschwindet er bei solcherlei staatlichen gewaltsamen Eingriffen nicht einfach. Nein, der Wunsch nach Grundbesitz pervertiert.

Letzte Woche lief in der Reportage-Reihe des ZDF „37 Grad“ ein Bericht aus dieser vorukrainischen Zeit über die Verrenkungen von Menschen, die ihr Verlangen nach Grundbesitz, ohne es selbst zu merken, als moderne und miniaturisierte Art des Wohnens wahrnehmen: „Der Traum vom kleiner Wohnen / Abenteuer Tiny House“.

„Immer mehr Betroffene auf dem ruinösen Wohnungsmarkt beschreiten neue Wege. Reduzierung von Hab und Gut, Reduzierung von Wohnraum auf wenige Quadratmeter ist der neue Hype: Tiny Houses.“

So heißt es in der Reportage von Broka Herrmann. Das Ganze läuft unter dem Gütesiegel „ökologische Bescheidenheit“ und dem asketischen Motto „Was braucht der Mensch schon groß zum Leben?“ Fairerweise sei gesagt, daß Herrmann sich im Film mit eigenen Kommentaren sehr zurückhält und nur die Tiny-Häusler zu Wort kommen läßt. Dennoch frönt die Auswahl des Gezeigten dem ökospinnerten Ideal des Verzichts und gibt der noch vor ein paar Jahren eisern aufrechterhaltenen Lüge „Deutschland ist ein reiches Land“ die trotzige Antwort „Deutschland ist ein armes Land und das ist auch gut so!“

Allerdings kippt das Reportageziel schnell in eine Komödie um, und man wähnt sich plötzlich in einem Film der Farrelly-Brüder, in deren „Dumm und Dümmer“ (USA 1994) die Protagonisten in ebensolchen engen Verhältnissen leben. Insbesondere die in 36 Quadratmetern hausende vierköpfige Familie G. gibt immer wieder Anlaß zur Erheiterung. Aber dazu später.

Zunächst jedoch die Frage: Was ist ein Tiny House? Ein Tiny House ist in Wahrheit kein Haus, sondern eine wie bei einem Wohnwagen mit allerlei Designertricks zur Schrumpfversion eines Hauses gestaltete Ein-Zimmer-Wohnung, eigentlich ein etwas größeres Puppenhaus oder eine Hütte mit ein paar Abtrennungen.

In der Reportage ist da einmal die „studierte Theaterpädagogin“ Angelina H., eine „Aktivistin für eine lebenswerte Umwelt“ und „Rebellin“, die auf die geniale Idee gekommen ist, Tiny Houses auf flachen Garagendächern zu montieren. Das Problem ist nämlich, daß auch diese Puppenhäuser ein Grundstück bzw. eine Stellfläche brauchen, und stünden sie irgendwo abgelegen in der Walachei, würde der Versorgungsbau für Wasser, Kanalisation und Elektrizität genausoviel wie bei einem normalen Haus kosten, also viel mehr, als das Puppenhaus selbst.

Und so hofft die schlaue Angelina auf die Schenkung oder Duldung eines vertrottelten Garagenbesitzers mitten in der Stadt, wo die Versorgungsleitungen zu den Verteilern fast nichts kosten würden. Und auf die Genehmigung des Bauamtes. Das wiederum löst „im neureichen Neckartal nur Kopfschütteln aus“. Zu Recht, denn warum reißt man dann nicht gleich diese Garagen alle ab und baut auf dem Gelände ein Mehrfamilienhaus mit Garagen, anstatt der Favelasierung Tür und Tor zu öffnen? Wer sagt denn schließlich, daß man auf dem einen Tiny House nicht noch ein Tiny House bauen könnte und darauf noch eins? Und fertig ist der Trailerpark.

Der 14-jährige Florian D. aus Freising spielt nicht mehr mit Legos, sondern baut als Abschluß-Projekt seiner Montessorischule gleich sein eigenes Tiny House. Der Fall ist besonders scheinheilig, denn der kleine Florian ist der Sohn eines Reichen, der eine Firma besitzt, „die VW-Transporter zu Campingbussen umbaut“, also einer vom Fach ist, und dem Filius nicht nur eine Unterstellmöglichkeit in einer seiner Garagen bereitgestellt, sondern auch schon 20 000 Euro in das Projekt investiert hat. Das kostspielige Hobby eines Pubertierenden, der in früheren Zeiten vermutlich ein Baumhaus gebaut hätte, als Modell fürs zukünftige Wohnen der Deutschen hinzustellen, wirkt besonders gaga.

So richtig zum Ablachen ist jedoch Familie G. Man könnte sie für die Karikatur der Karikatur öko- und woke-vernebelter Mitglieder einer Sekte halten, wenn sie in ihren Kommentaren diese Stereotype nicht noch zu toppen wüßten. Ihr größter Gag kommt am Schluß, wenn frau trotz allen Brainwashings letzten Endes so handelt, wie es der Natur einer Frau entspricht.

Die Idee, „sich zu verkleinern“, ist der Familie gekommen, als ein drittes Kind vorzeitig verstarb und Vater Michi noch 40 bis 45 Stunden pro Woche arbeitete. Man fragt sich, warum ein Mann mit fünfköpfiger Familie es nicht hätte tun sollen. In meiner besten Zeit habe ich sogar 70 bis 80 Stunden in der Woche gearbeitet, schließlich war ich wie er in der produktivsten Phase meines Lebens. Michi arbeitet jetzt als Holztechniker nur noch 2 Tage die Woche. Und wieso? Mehr Zeit für die Familie und weniger Ressourcen verbrauchen zugunsten der „Natur“. Deshalb der Irrsinn, mit vier Leuten auf 36 Quadratmetern zu leben, wobei die Frage offenbleibt, wie das Ohrenzuhalten funktionieren soll, wenn die Kinder in die Pubertät kommen und zu onanieren anfangen.

Obwohl die Familie „im Rhythmus der Natur lebt“ findet Michis Frau den Rhythmus schon am Anfang ein klein bißchen scheiße. Vor allem im Winter oder wenn wochenlang schlechtes Wetter herrscht oder die Intimität des Paares „Kreativität“ erfordert („Es findet sich schon ein Ort“). Das vom Häuptling der Indianer abgewandelte Leben in einem Tipi mit Solarpanelen ist irgendwie doch nicht so Indian-Summer-like. Am Ende ist die Frau mit einem anderen Mann auf und davon, vermutlich weil der sich eine anständige Mietwohnung mit Heizung und warmer Dusche durch mehr als zwei Tage Arbeit leisten kann.

Derweil schraubt der 14-jährige Florian weiter an seinem Hobby und sagt „Meine Schule ist eine UNESCO-Projekt-Schule und dort haben wir über nachhaltiges Leben gesprochen …“ Nachhaltig schön und gut, aber will der Florian, wenn er einmal groß geworden ist, tatsächlich auf das Erbe seines Vaters verzichten, das bei einem Drohnenflug darüber wie eine kleine Stadt aussieht, und nachhaltig wie Familie G. in seinem Puppenhaus wohnen? Ach nee, am Ende meint er, er würde es später als Studentenbude an seinen Bruder übergeben und danach selber einziehen. Weil der arme Vater sich ja keine Miete für das Studentenwohnheim für den Sprößling leisten kann. Wer´s glaubt.

Angelina spinnt sich im nächsten Tiny-Schub eine Theorie aus Steinzeit-Marxismus und Öko-Blödsinn zusammen, was ungefähr darauf hinausläuft, daß Miete zahlen ein Unding sei und jeder, der ein Auto besitzt (und so Platz vom öffentlichen Raum wegnimmt), gefälligst irgendwie ein Grundstück für das Häuschen eines anderen zu schaffen habe. Sie ist aber keine Fanatikerin und meint es nicht böse. Sie weiß es nicht besser und kann keine Zusammenhänge herstellen. Zum Beispiel regt sie sich darüber auf, daß es in Esslingen keine bezahlbare Mietwohnung selbst für hart arbeitende Menschen mehr gäbe, stellt sich aber nicht die Frage, warum das so ist.

Stattdessen zieht sie die „Existenzberechtigung von Garagen“ in Zweifel und halluziniert von Tausenden von Zwergenhäusern, die man sich wie in den Townships von Südafrika einfach so irgendwo hinstellt. Die wahre Ursache dafür, weshalb in einem Land, dessen indigene Bevölkerung sich in einem dramatischen Schrumpfungsprozeß befindet, paradoxerweise immer weniger Wohnraum existiert statt immer mehr, durchblickt sie nicht. Sie ist halt eine typische Deutsche, die den auf Humanismus und Hypermoral polierten grün-linken Dreck geschluckt hat und jetzt völlig hilflos aufschreit, wenn solche menschenverachtenden Gesellschaftsexperimente unmittelbare Effekte in ihrem eigenen Leben zeitigen: Angelina muß ihre preisgünstige 50-Quadratmeter-Mietwohnung bald verlassen, weil das Haus kernsaniert wird. Daß sie da mit ihrem Gehalt vom Job als „Clownin in Alters- und Pflegeheimen“ wieder etwas finden wird, scheint aussichtslos. Tja, mit den exotischen Clowns kamen die Tränen.

Am Ende erhält der kleine Florian in seiner „UNESCO-Projekt-Schule“, in der, wie es den Anschein hat, samt und sonders schneeweiße Mittelstandskinder für ihre Regenbogen-Zukunft lernen, für sein Nachhaltigkeitsprojekt eine geile Urkunde. Der Kadettennachwuchs für den grün-linken Politkomplex mit Papas Millionen im Rücken und der Verzichtsfassade vorne ist gesichert, würde ich sagen.

Angelina hat Gott und die Welt, vor allem aber Wohnungsbaugesellschaften und den Bürgermeister so halb davon überzeugen können, daß auf jede Flachdach-Garage eine Tiny-Hütte gehört. Allerdings nicht ihren Freund. Der ist ihr nämlich auch weggelaufen. Wahrscheinlich konnte er das ununterbrochene Tiny-Gequatsche nicht mehr hören. Die Nachbarn der anvisierten Garagen machen auch nicht gerade vor Freude Luftsprünge, daß vor ihren Nasen bald Holzhütten aufpoppen werden. Und einen großen Wermutstropfen hat das revolutionäre Wohnungsmodell auch noch: Ganz nebenbei wird erwähnt, daß so ein Tiny-House industriell gefertigt 60- bis 100tausend Euro koste, also auf Quadratmeter bezogen auch nicht billiger ist, als ein herkömmliches Haus.

Bei Familie G. ist die Welt nur so lala in Ordnung, denn „Michael lebt gern mit den Jahreszeiten, mit Sonne und Schnee“ und ohne warmes Wasser im Winter. Mama hat schon längst das Weite gesucht, einen anderen Mann gefunden und schaut nur noch drei Tage die Woche im Wigwam vorbei. Michi nimmt es gelassen hin, denn sie würden ja noch Freunde bleiben. Ja, so kann man den Zusammenbruch einer Familie auch bezeichnen.

Doch die Deutschen bleiben gern Freunde, Freunde der ganzen Welt, so innige Freunde, daß sie den Freunden ihre Wohnungen und Häuser überlassen und im Gegensatz zu ihnen sich wie bei ihrer eigenen Kinderfabrikation „verkleinern“. Die Freunde werden es ihnen danken. Bestimmt.

P.S.

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