„Die Höhle der Löwen“ ist eine TV-Unterhaltungsshow, in der Startups, Erfinder und Unternehmensgründer um Risikokapital zum Wachstum ihres Unternehmens werben. Sie stellen ihre innovativen Geschäftskonzepte den „Löwen“ vor und bieten ihnen Geschäftsanteile in Relation zum ermittelten Unternehmenswert an. Die „Löwen“ sind prominente Investoren, die eigenes Geld in Unternehmen ihrer Wahl investieren und diese mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung fachlich begleiten.

Man muß allerdings erwähnen, daß es sich bei diesen vorgestellten Produkten und Dienstleistungen zumeist um Weiterentwicklungen von bereits vorhandenen Artikeln und kleinen Marktnischenkonzepten handelt. Und sie zielen überwiegend auf Endkonsumenten ab, das heißt der Durchschnittszuschauer muß das Produkt ohne ein detailliertes Vorwissen in Naturwissenschaften und Wirtschaftskreisläufen sofort verstehen und im Geiste für sich anwendbar halten können (oder auch nicht), weil TV nun einmal ein oberflächliches Medium ist.

Zum Beispiel hätte ein Ingenieur mit einem revolutionären mechanischen Detailelement für einen Automotor hier kaum eine Chance, da für dessen Verständnis zunächst das Funktionieren des ganzen Motorblocks erklärt werden müßte. Eine Creme dagegen, die der Haut besondere Geschmeidigkeit verleiht, versteht jeder.

Dennoch ist die Show gut gemacht und immer unterhaltend, kein Wunder ist sie doch wie fast alle erfolgreichen deutschen TV-Formate in Wahrheit ein Import, nämlich der Ableger der britischen Sendung „Dragons´ Den“.

Allerdings täuscht „Die Höhle der Löwen“ auch eine Realität vor, die hierzulande immer weniger existiert, bis es sie in einer nicht allzu fernen Zukunft gar nicht mehr geben wird: Das Bild Deutschlands immer noch als ein Land der Tüftler und Bastler und des quirligen freien Unternehmer- und Erfindergeistes.

Daß dem nicht so ist, beweisen die jährlich zurückgehenden Patentanmeldungen und die Zahl der Unternehmensgründungen im drastischen Ausmaß.

Das besitzt vier Gründe.

Der erste ist die alarmierende Entwicklung, daß der Durchschnitts-IQ im Lande in einem rasanten Tempo schrumpft und dadurch in der nachwachsenden jungen Generation die Zahl der aus der Masse herausragenden Menschen, die salopp gesagt „etwas auf die Beine stellen“, rein statistisch sinkt.

Das hängt mit dem seit Jahrzehnten andauernden Rückgang der bio-deutschen Geburten zusammen, also mit einem immer kleiner werdenden stammdeutschen und weißen Genpool, der im Durchschnitt stets Menschen mit etwas mehr als 100 IQ-Punkten hervorbrachte und den Ruf des erfindungsreichen und an wirtschaftlichem Erfolg orientierten, präzisen Deutschen prägte. Überspitzt formuliert stirbt dieser kluge Menschschlag immer mehr aus.

Der zweite Grund für den Rückgang der Unternehmensgründungen liegt an den kaum mehr erfüllbaren Verordnungen, Bestimmungen bürokratischen Hürden seitens des Staates für junge Unternehmen, insbesondere durch Umweltgesetze, künftig verdoppelt und verdreifacht durch die inzwischen selbst verfassungsgerichtlich abgesegnete Klima-Verschwörungstheorie, aber auch immer mehr durch das Diversitätsgedöns und durch Frauen- und Ausländerquoten.

Ab dem kommenden Jahr z. B. müssen deutsche Unternehmen, die mit Waren aus dem Ausland handeln, beweisen, daß diese unter europäischen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden. Für China wird das wohl nicht gelten, wenn die Hälfte der Konsumgüter hierzulande nicht wegfallen soll.

Zudem betrachtet ein immer gieriger werdendes Steuersystem den Unternehmer und die Unternehmen, und seien sie noch so winzig, gleich beim Start als nach allen Regeln der Kunst auszuplünderndes Freiwild. Innerhalb weniger Jahre gibt es keine politische Partei mehr, die für geringere Steuern, mehr technischen Fortschritt und mehr Wissenschaft eintritt. Im Gegenteil, es findet unter großer Zustimmung der Bevölkerung ein Überbietungswettbewerb statt, wie man Leuten, die sich mittels innovativer Ideen, Fleiß und harter Arbeit ein bescheidenes Vermögen aufbauen wollen, diesen Mehrwert zugunsten von Faulen, Versagern, unqualifizierten Ausländern, insbesondere aber der direkt oder indirekt dem Staat Dienenden wieder wegnehmen könnte. Sei es durch eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer, Erhöhung der Erbschaftssteuer bis ultimo, Mietendeckel, Hauszinssteuer (Lastenausgleich), Enteignung und andere Sondersteuern, die ihren Höhepunkt demnächst durch die Rechtfertigung der Klima-Lüge finden werden.

Das Dritte ist psychologischer Art. In kürzester Zeit hat sich bei den Deutschen der irrige Glaube manifestiert, daß ihr Wohl und Wehe nicht von einer freien Wirtschaft abhinge, sondern von der unproduktiven Politik, mehr noch von Wahngebilden irgendwelcher Studienabbrecher, Fake-Doktoren, Geschwätzwissenschaftler, Wurzeldeppen, Perverser, neuerdings sogar von auf den Straßen hüpfenden Millionärstöchterchen.

Die Deutschen sind der festen Überzeugung, daß ihr modernes Leben im gleichen Standard weiterlaufen würde, wenn es keine freien Unternehmer und Unternehmen mehr gäbe. Lächerliche Polit-Hanseln, die Kobalt nicht von Kobold auseinanderhalten können und allen Ernstes der Ansicht sind, millionenfach importierte Analphabeten mit einer destruktiven Religionsmacke würden bald unsere Renten zahlen, sollen dann einen gigantischen Staatskonzern per Gesetzesbeschluß betreiben, der den kompletten Warenkatalog von Amazon herstellt und für lau an alle verteilt.

Selbst solche ideologisch motivierte verhängnisvolle Eingriffe seitens der Politik in einen ehemals gesunden Wirtschaftszweig wie der Energiebranche, wodurch sie den dreifachen Energiepreis als noch vor ein paar Jahren blechen müssen, schreckt sie nicht von der kollektiven Forderung ab, daß man doch bitte das Unternehmertum möglichst weiter mit irgendwelchem Hippie-Zeug strangulieren möge.

Das frühere Bild des erfolgreichen Unternehmers, der eine Villa, viele Autos der Luxusklasse, geile Superblondinen in Serie und Millionen auf dem Konto sein Eigen nennt und Zigarre raucht und Champagner säuft, taugt heutzutage nicht einmal als Karikatur. Man betrachtet ihn, wenn es überhaupt etwas Positives über ihn zu sagen gibt, eher als ein notwendiges Übel, der Arbeitsplätze schafft, bis der Staat soweit ist, diese Aufgabe 100-prozentig zu übernehmen. Deshalb beeilen sich auch die verbliebenen Unternehmer immer zu betonen, daß sie ja Arbeitsplätze schaffen und irre umweltbewußt sind und noch irrer von diesem Schwulen- und Trans-Dingens beseelt wären.

Das ist aber keine Motivation für einen jungen Menschen, ein Unternehmen zu gründen. Eher die Sache mit den Superblondinen. Aber dazu später.

Der vierte Grund, daß Unternehmensgründungen immer galoppierender zurückgehen: Eigentlich will die deutsche Politik und auch die deutsche Gesellschaft keine Privatunternehmen mehr. Der Corona-Dauerlockdown hat gezeigt, daß man Hunderttausende von Unternehmen pleitegehen lassen kann, indem man ihnen ein faktisches Arbeitsverbot auferlegt, und daß das a) der überwältigend großen Mehrheit der Deutschen am Arsch vorbeigeht und b) die Versorgung der Bevölkerung mit dem Existenziellen eine Handvoll Großkonzerne bewerkstelligen können. Selbst wirtschaftliche Verhältnisse wie in der einstigen DDR würde diese träge und durch Mainstreammedien hirngewaschene Mehrheit in Kauf nehmen, wenn ihr der Staat lediglich das Fressen und ihr geliebtes Klopapier sicherte. Ein Dach überm Kopf, namentlich das zum Feindbild erklärte Eigenheim wie es unsere Väter und Mütter noch hinkriegten, kann sich eh keiner mehr leisten.

So verwundert es, daß am 16. Mai ein Henrik Müller, seines Zeichens Professor für wirtschaftspolitischen Journalismus, auf SPIEGEL-Online ausruft: „Verdammt, wo sind die Firmengründer hin?“

Daß er in Wahrheit etwas anderes meint, als die Frage suggeriert, sieht man jedoch gleich unter der Titelzeile im Symbolbild.

In den Medien werden Artikel, Essays und Kommentare oft mit sogenannten Symbolbildern illustriert, also mit Darstellungen, die der Leser mit dem Inhalt des Textes leicht assoziieren kann. Wenn man z. B. etwas über die gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Rauchens schreibt, könnte man vielleicht dafür das Foto eines mit ausgedrückten Kippen überquellenden Aschenbechers oder das Gesicht eines dem Erstickungstod nahen Rauchers mit Sauerstoffmaske im Krankenbett als Symbolbild verwenden. Und ein Artikel über Partnersuche in modernen Zeiten könnte mit einem sich küssenden Paar mit Laptops auf dem Schoß bebildert werden.

Welches Symbolbild nimmt man aber, wenn wie hier der SPIEGEL mangelnde Firmengründungen in Deutschland beklagt und fragt „Verdammt, wo sind die Firmengründer hin?“

Vielleicht als Anspielung ein altes vergilbtes Foto von Carl Benz neben seinem ersten Automodell? Oder junge Menschen in einem Startup tief über PC-Monitore gebeugt, die irgendwelche Tabellen abbilden?

Nein, das wäre ja zu naheliegend! Als Symbolbild nimmt man natürlich, und jetzt kommt´s: Eine Negerin mit unfreundlichem Gesicht, die im Rollstuhl (!) vor einem Laptop sitzt! Logisch, oder?

Es ist ziemlich kryptisch, was uns der SPIEGEL mit diesem Bild genau sagen will.

Vielleicht daß die erfolgreichsten Unternehmensgründungen heutzutage bei der berühmt berüchtigten Nigeria Connection zu finden sind? Daß eine der innovativsten Geschäftsideen der letzten Jahre die Unterrichtung von behinderten Schwarzen in Excel ist? Oder die Hauptmerkmale des senkrechtstartenden deutschen Unternehmers schwarze Haut, Querschnittslähmung, Frau und lesbisch ist? Ach nein, das letzte Attribut kann man aus dem Bild nicht herauslesen. Anderseits, ist diese behinderte Schwarze überhaupt eine Frau? Das kann man heutzutage ja nicht mit absoluter Sicherheit wissen.

Der Professor, der uns von der Oberwichtigkeit neuer Unternehmensgründungen überzeugen will, hat aber offenkundig nur vom Hörensagen eine Ahnung, weshalb eine neue Firma in einer freien Marktwirtschaft entsteht, was das eigentliche Motiv für eine Geschäftsidee ist. Eine Firmengründung erfolgt nämlich nicht, indem der Staat oder irgendwelche grün-links versiffte Redakteure irgendwelcher grün-links versifften Käseblätter vorgeben, welches Geschäft jetzt zu betreiben ist.

Sie erfolgt, weil jemand sich mit seinem Produkt einen finanziellen Vorteil erhofft. Es kann durchaus etwas sein, das hilft, Schäden an der Natur zu beseitigen, aber auch einfach ein besonders schmackhafter Lolli. Über die initiale Triebfeder dafür hat aber nicht der Staat oder ein Zeitgeist zu entscheiden, dadurch, daß man ein ganz bestimmtes Geschäftsfeld fördert und subventioniert. Denn die so entstehenden Firmen sind in Wahrheit gar keine, ohne die eingestrichene Steuerkohle gäbe es sie nicht.

Wie man sogar erfolgreiche Unternehmen, ja, ganze Branchen der grün-linken Schizo-Gesinnung wegen zerstört, sieht man aktuell sehr schön an der Automobilindustrie, über die das Damoklesschwert der Deindustrialisierung schwebt. Per Gesetz zwingt man diese ein Produkt herzustellen, für die man sie in Wahrheit gar nicht braucht: Das Elektroauto, eine Museumstechnologie, die schon Anfang des 20. Jahrhunderts das Rennen um kostengünstige Mobilität mit dem „Verbrenner“ verloren hat. Als Wägelchen auf Golfplätzen oder als Gabelstapler führte es bis vor ein paar Jahren ein Nischendasein. Ein Elekrovehikel kann praktisch jede 10-Mann-Firma bauen, weil das Ding im Prinzip wie ein Spielzeugauto funktioniert, dessen Akku sich bei mechanischer Anstrengung schnell entlädt.

Das Herzstück ist und bleibt der Akku, und dessen Optimierung scheitert an physikalischen Grenzen. Also wird das Elektroauto vom Staat fett und ohne Sinn und Verstand subventioniert bzw. die Autofirmen erhalten je nach hergestelltem (auch nicht verkauftem) Elektro die Erlaubnis, Verbrenner zu verkaufen. Damit verdient Tesla seine Hauptkohle, nämlich nicht durch die Herstellung und den Verkauf von Elektroautos, die 2020 nur eine halbe Million Stück weltweit betrugen (weltweit verkaufte Neuwagen 100 Millionen). Der Gewinn entsteht durch die der Autoindustrie abgepreßten Steuergelder und CO2-Abgaben wegen des Klima-Schwindels.

Mit anderen Worten, der Steuerzahler bezahlt die Einschränkung seiner eigenen Mobilität. Das Ganze ist eine Art Fütterung von Milliardären in XXL.

Wie soll unter diesen Umständen überhaupt irgendeine Innovation in einer Industrie stattfinden, der man offen ins Gesicht sagt, daß man sie demnächst abschaffen will?

Vorauseilend, ohne daß die junge Generation der von ihm händeringend herbeigesehnten Unternehmer ein Wörtchen mitzureden hätte, weiß der SPIEGEL-Professor auch, wo diese tätig werden sollten:

„Der Neustart lässt sich geradezu körperlich spüren (…) In der Tat stehen große Aufgaben an: Die Klimakrise wird zum akuten Problem, das wirksamer Lösungen bedarf.“

Also die jungen Unternehmer sollen irgendwas mit Klima machen, das wäre das gegenwärtig das heiße Ding. Wirklich? Ich dachte immer, die beste Methode gegen die angebliche Klimaerwärmung ist gar nichts zu machen, also immer zu Hause hocken, nirgendswo hinfahren und -fliegen, nicht konsumieren, kein Urlaub außerhalb von 30 Kilometern in Angriff nehmen, kein Fleisch essen, die Abende im Kerzenschein verbringen, sich einmal im Monat waschen, im Winter drei Pullover übereinander anziehen, anstatt das Teufelszeug wie die Heizung einschalten, und, um Himmelswillen, bloß keine Unternehmen gründen!

Der SPIEGEL-Professor meint in Wahrheit etwas völlig anderes. Die Jungen sollen ihre ganze Unternehmer-Energie in die Vortäuschung des Abhelfens der nicht existenten Klimaerwärmungs-Scheiße reinstecken, weil ja der Staat dabei unbesehen jeden Schwachsinn bezahlt. Das hat aber nix mit Unternehmertum zu tun, sondern damit, daß der Unternehmer neuen Typs ein Angestellter des Staates wird und Reklame für einen unbewiesenen Müll macht: Dann bekommt er die dicke Steuerkohle, egal, was er sich für einen lustigen Fluxkompensator aus „Zurück in die Zukunft“ ausgedacht hat.

Ich hätte da eine bessere Idee. Wie wär´s, wenn ein junger Unternehmer eine Puff-Kette mit wirklich Klasse-Nutten und humanen Preisen aufziehen würde, weil der ältere Mann von heute meist geschieden ist und trotzdem sein Ding in eine junge Muschi reinstecken möchte. Zumeist besitzt er auch das entsprechende Geldpolster dafür, man könnte sich sogar ein solides Abo-Geschäftsmodell vorstellen. Ich wäre sofort der erste und beste Kunde, und es wäre mir auch komplett egal, wenn im Vorstand dieses Puffs dann eine Negerin im Rollstuhl säße.

Ach, das geht nicht, dafür bekommt man kein Geld vom Staat und müßte auf eigenes Risiko was anlegen? Siehste, darum geht es dem SPIEGEL-Professor nämlich: In Wirklichkeit will er gar keine jungen Unternehmer vom alten Schlag, die mit einer pfiffigen Idee, einem soliden Geschäftskonzept und jeder Menge Risikobereitschaft etwas Großes schaffen, sondern sie sollen alle ihre Kräfte in einen staatlich finanzierten Fake stecken, wo Umsatz und Gewinn und Hop oder Flop keine Rolle spielen, weil eh alles der Steuerzahler berappt – wie man das heute sehr schön an der Wohlfahrts- und Migrationsindustrie beobachten kann.

Dann hat der Professor noch eine andere Rechnung auf der Latte:

„Die demografische Wende wird sich in den kommenden Jahren in einer beschleunigten Schrumpfung des Arbeitskräftepotenzials niederschlagen (…) Es bräuchte eine `Agenda 2030´, um die produktive Energie dieser alternden Gesellschaft zu erhalten.“

Blödsinn, in den kommenden Jahren wird dieses Land vor jungen Menschen nur so wimmeln – allerdings vor falschen. Die totale Ausländerisierung der deutschen Gesellschaft bzw. die Umvolkung ist, was Kinder unter 5 Jahren anbelangt, bereits jetzt abgeschlossen, weil die hereingeholte Klientel doppelt und dreifach mehr Kinder zeugt als die Indigenen, oft auch weil dadurch die staatlichen Transferleistungen für sie steigt. Diese dann schon in 15 Jahren erwachsenen jungen Menschen sind aber wie eingangs beschrieben weder kognitiv noch von ihrer meist muslimischen, afrikanischen oder orientalischen Mentalität her in der Lage, ein wie vom SPIEGEL-Professor halluziniertes modernes Industrieland wie Deutschland zu stemmen. Und eine Integration, gar Assimilation an die Aufnahmegesellschaft soll, wie unlängst sogar gesetzlich angeordnet, ausdrücklich nicht stattfinden. Bei den aktuell stattfindenden antisemitischen Ausschreitungen überall im Lande sieht man, welche Sorgen diese Leute offenkundig wirklich haben.

So gesehen ist das Symbolbild mit der Schwarzen im Rollstuhl vielleicht doch passend zum Artikel.

Das Problem wird in der Zukunft also nicht die alternde Gesellschaft oder Schrumpfung des Arbeitskräftepotenzials sein, sondern im Gegenteil eine Verjüngung der Gesellschaft in einer falschen Gesellschaft, mit der sie nicht kompatibel ist. Da spielt die Schrumpfung des Arbeitskräftepotenzials und ähnliches Gedöns eh keine Rolle, da mehr als die Hälfte dieser jungen Menschen so oder so nicht arbeiten wird und kann.

Der Rest des Artikels folgt dem Tenor, daß „Deutschland“, was oder wer damit auch gemeint sein mag, vermutlich der Staat, mehr für neue Unternehmensgründungen sorgen muß. Im Klartext: Mehr Steuergeld für junge Hochstapler, die irgendeinen Stein des Weisen in Sachen Klimakrise erfunden zu haben vorgeben, mehr Staatskohle für zu gründende Gegen-Rechts-und-Ausländer-Vergottungs-Institute und mehr staatliche Stütze für weiße Unternehmer mit einer Vagina, damit diese bloß nicht zum Kinderkriegen kommen.

Der Professor kapiert einfach nicht, daß wenn der Staat irgendwas Unternehmerisches unterstützt, es nicht ohne einen politischen Hintergedanken und vom Zeitgeist abgenicktes Plazet tun kann.

Dazu ein letztes Beispiel: Ein Gastronom möchte ein Restaurant eröffnen und sucht sich zunächst einmal die entsprechende Lokalität aus. Er will südländische Küche anbieten und hat dafür auch den erstklassigen Koch Silvio an der Hand. Nun gibt es auf der Straße, wo er sich ansiedeln will, bereits einen Italiener und ein paar andere Restaurants. Aber unser Gastronom erkennt, daß diese Straße eine Art Flaniermeile ist, wo große Fluktuation herrscht. Er weiß, daß die Leute nicht immer in demselben Laden essen wollen, Abwechselung bevorzugen. Außerdem bietet er hochwertige Speisen und teure Spitzenweine an. Allein mit sechs oder acht Menüs an einem Tag könnte er schon den Lohn einer Küchenhilfe für den ganzen Monat zusammenbekommen. Der Gastronom checkt noch andere Komponenten und Risikofaktoren ab, um von vornherein ein sicheres Konzept zu erstellen

Aber eine Sache kommt ihm bei all seinen Überlegungen nicht in den Sinn: Er will dieses Restaurant bestimmt nicht eröffnen, weil er von der Idee beseelt ist, die Leute satt zu machen! Er rackert sich für sein Unternehmen ab und investiert darin, nur um an viel Geld für sich ranzukommen. Er hat keinerlei Interesse daran, den Bauch von Hungernden zu füllen, nein, er würde sogar die Polizei holen, wenn diese ihm seine Speisen stehlen würden. Eigentlich paradox, daß jemand, der sich professionell mit dem Stillen von Hunger beschäftigt, sich gerade für Hunger und Hungernde überhaupt nicht interessiert.

Wie der Ökonom und Moralphilosoph Adam Smith schon sagte: Der Metzger bietet nicht Fleisch an, damit alle Fleisch essen können, sondern aus ganz egoistischen Gründen.

Wie würde es der Staat machen, wenn man aus irgendeinem Grund von ihm verlangte, in der gleichen Straße ein Restaurant zu eröffnen? Er würde das Projekt erst einmal an Berater delegieren, die von so etwas eine Ahnung haben, weil Politiker und Beamte in der Gastronomie nicht bewandert sind, eigentlich auf gar keinem Gebiet.

Diese Berater wüßten aber von vornherein, daß beim Staat andere Standards bezüglich Unternehmensführung, insbesondere jedoch Moral gelten. Der Staat kann sich Tonnen von Moral leisten, weil er ja nicht vom ganz egoistisch erwirtschafteten Gewinn lebt, sondern vom Eintreiben von Steuern in der Dauerschleife, die nie versiegen. Also werden die Berater ihm sagen, was er hören will. Vielleicht daß vegetarisches Essen irre in sei, außerdem gesund, Zucker sich heutzutage in der Allgemeinwahrnehmung im gleichen Gefährlichkeitslevel wie Rattengift bewege, Essen in erster Linie gesund sein müsse, auch wenn es nicht besonders schmecke, das Personal nicht in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt sein dürfe und am besten beamtengleich fest und gut dotiert angestellt sein müsse und vielleicht einmal die Woche gratis eine Speisung für Arme und Obdachlose stattfinden könne.

Und der Staat würde sagen: Okay! Weil es nicht sein Geld ist, das er in dieses komische Restaurant investiert, sondern das der anderen, und wenn der Laden schon nach einem Monat wegen Unrentabilität dichtmacht, ist auch darauf geschissen. Er hat es ja nur gut gemeint und wollte die Menschen satt machen. Ist das nicht der Sinn eines Restaurants?

Nein, ist es nicht!

Exakt nach dieser Methode laufen sämtliche Förderungen, Subventionen und Hilfen ab, wenn der Staat, wie vom SPIEGEL-Professor verlangt, jungen Unternehmen unter die Arme greifen soll. Er soll dabei nach links und rechts gucken und die Nase in den Wind des öffentlichen Diskurses halten, der selbstredend ein grün-linker ist, und erspüren, was für ein Quatsch mit Soße gerade unter Unternehmertum firmiert. Also irgendwas mit Ich-verbrenne-im-kältesten-Mai-seit-Menschengedenken-Klima, Blas-mir-einen-Energie, Woman-Is-The-Nigger-Of-The-World-but-the-Nigger-fucks-them-all, Auch-Mohammed-war-trans-allerdings-mit-einem-sehr-fetten-Schwanz.

Solche und ähnliche Manufakturen, in denen junge Menschen schon jetzt an der Zukunft einer Blabla-Industrie arbeiten, die zwar keinen Mehrwert schafft, schon gar keinen Wohlstand, aber einen Wirtschaftsminister vom Ausmaß einer Bruttoregistertonne gut dastehen läßt und schmückt.

Insofern gehört die Schwarze im Rollstuhl auf dem Symbolbild des Artikels vielleicht nicht unbedingt in „Die Höhle der Löwen“, doch ist sie mit absoluter Sicherheit die staatlich bevorzugte „Königin der Löwen“.

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