THE tazCHURIAN CANDIDATE

Die zwei Verfilmungen des Romans „Der Manchurian Kandidat“ (1962 und 2004) von Richard Condon sind ein Fest für alle Paranoiker und Verschwörungstheoretiker. Beide Versionen erzählen von Soldaten, die im Krieg einer Hirnwäsche unterzogen worden sind und in der Heimat durch eine bestimmte Wortfolge willenlos gemacht und zur Ausführung von Befehlen gebracht werden können. Im jüngsten Remake ist es ein ehemaliger Golfkriegs-Held, der sich in einer aussichtsreichen Position für den Posten des zukünftigen Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten befindet und quasi ferngesteuert die Interessen von Großkonzernen wahrnehmen soll, wenn er einmal an der Macht ist. Bei der ersten Verfilmung ging die Gehirnwäsche von Kommunisten aus der Mandschurei aus.

Solche und ähnliche konspirativen Räuberpistolen kennt jeder von uns, und es macht einen Heidenspaß sie als Fiktion zu konsumieren. Doch wer hätte gedacht, daß diese Komplottspielart sich auch in der Realität und hier bei uns in Deutschland wiederfindet, wenngleich davon lediglich die Medienbranche betroffen ist und sich nun mehr als waschechte Zersetzung gestaltet. Um den Gesamtzusammenhang zu verstehen, sind zunächst einmal ein paar einleitende Worte zur „Die Tageszeitung“ (in der eigenen Schreibweise taz) vonnöten. Man muß sich die taz ungefähr so vorstellen, daß alles, was die anderen Blätter von Rang und Namen zur Multikulti-Verherrlichung, Flüchtlingsvergottung, grün-linker Staatshörigkeit, zu Moslem-Arschkriecherei, den Wonnen des Feminismus, zum Gender-und-verteuerbare-Energie-Quark usw. von sich geben, die tazianer es ebenso tun. Aber um eine zehner Potenz radikaler, landserartiger, mit heiligem Ernst und mit mehr Herzblut gefüllter und in deren Folge fakenewsker, naturtrüber und wie der Humorbeauftragte des Landes Berlin Eduard Schwabenland von den Grünen jedes Jahr attestiert irgendwie lustiger. Hätten böse Außerirdische zu jener Zeit die Reichsschrifttumskammer gezwungen mit der dadaistischen Bewegung zu kopulieren, so trüge das aus diesem Akt hervorgegangene Baby den Namen taz.

taz wird von armselig wenigen Leuten gelesen, weswegen etwa 95 Prozent der deutschen Medienkonsumenten sie nicht kennt und das Blatt deshalb ständig in Geldschwierigkeiten steckt. Doch mit der aktiven Leserschaft hat es in sich. Sie unterteilt sich in zwei Gruppen, wobei die erste Gruppe sich ihrerseits in diverse Untergruppen splittet. So hat eine davon kein Geld, um sich eine Zeitung zu kaufen, oder ist zu geizig dafür oder derart links außen, daß sie die gebührenfreie Lektüre der taz für ein Menschenrecht hält, oder klaut sie einfach. Dann gibt es da die Studentinnen der Geistes- und Erziehungswissenschaften – die männlichen Exemplare dieser beiden Fachrichtungen lesen die taz auch, aber, weil Männer größere Gehirne als Frauen besitzen, nur, wenn sie frei in gammeligen Studentencafés rumliegt. Als nächstes folgen arbeitslose alte Akademiker, die wie die oben Genannten ebenfalls irgend so ein Palaver-Fach studiert haben, jedoch wegen ihres ekelhaften Charakters oder der Neigung zur sexuellen Belästigung nicht den Absprung in eine steuergeldsatte staatliche Institution geschafft haben, also eher Männer mit fraulichem Gehirnvolumen. Arbeitslose Akademikerinnen im reiferen Alter lesen die taz schon nicht mehr, da der auf dem Sperrmüll gefundene GALA-Stapel mehr zur Aufhellung des Tages verspricht und die verbliebene Hirnkapazität das Verständnis der einzelnen taz-Artikel auch kaum zuläßt. Und schließlich ist bei diesen Untergruppen die der Hartz-IV-Bezieher zu nennen, die zwar keine Bildung im strengeren Sinn genossen haben, aber sich aus irgendwelchen fabulösen Gründen zum Kommentarforum der taz-Online hingezogen fühlen.

Die zweite Gruppe der Kern-taz-Leser ist von größerer Bedeutung, und hier nähern wir uns dem Nucleus der Verschwörung. Es sind die gestandenen Journalisten der Mainstream-Medien selbst, die quasi von der morgendlichen taz-Lektüre abhängig sind. Doch nicht nur sie, auch die redaktionellen Mitarbeiter von „Böblinger Bote“, „Backnanger Kreiszeitung“, „Mannheimer Morgen“, „Tageblatt für den Kreis Steinfurt“ und von etlichen anderen Printprodukten, die keine Sau kennt, hängen an den Lippen der taz. Der Grund hierfür ist einigermaßen rätselhaft. Daß sie selber gerne solche Titanen des deutschen Journalisten wären, kommt als Motiv nicht in Frage, denn sonst würden sie ja lieber DIE ZEIT lesen, dessen Journalistenstab jährlich in einem Bootcamp in Nordkorea gewissenhaft und unter Hinnahme von massenhaften Toten ausselektiert wird. Viel eher scheint die Erklärung zu greifen, daß sämtliche Medienmenschen die taz mit Nostalgie verhangenem Blick als eine Kombination aus inspirativem Sauerstoffzelt und ihren Hoden betrachten, die man ihnen am ersten Arbeitstag in der jeweiligen Redaktion amputiert hat. Es ist das Sehnen nach Frechheit, Tabubruch und nach der Story, die einen über Nacht in den Journalistenolymp katapultiert, also lauter aufregende Variablen, welche der taz zwar ebenfalls abgehen, von denen jedoch infolge einer berufsspezifischen Massenpsychose alle glauben, daß sie sie besitzen würden.

So nimmt es kein Wunder, daß taz-Mitarbeiter quasi am laufenden Band abgeworben werden. Es existiert hierzulande mittlerweile kein Medienunternehmen von Rang, das nicht mindestens 10 ehemalige tazler bei sich in Lohn und Brot hält. Ob SPIEGEL, WELT, STERN, BILD oder SÜDDEUTSCHE, kaum ein Mamut der deutschen Presselandschaft läßt es sich nehmen, alle naselang den Zugang eines Ex-tazianers in die eigene Horde mit Pauken und Trompeten und stolzgeschwellter Brust zu bejubeln. Es muß allerdings fairerweise gesagt werden, daß einige der taz-Weiber tatsächlich fickbar sind. Doch ungesunder Lebensstil (Zigaretten, Alkohol, Geschlechtskrankheiten), welcher durch den Wechsel zu den „Saturierten“, also zu einer höheren Gehaltsstufe einhergehen, gepaart mit der bornierten Weigerung, sich mit 30 eine Kugel durch den Kopf zu jagen, lassen auch diese schnell alt aussehen. Was aber die Herrschaften von der taz anbetrifft, so sind sie allesamt häßlich geboren.

Nun kommen wir zu der Parallele zum „Manchurian Kandidat“. Im Gegensatz zu mir weiß nämlich niemand, was die eigentliche Funktion der taz ist, schon gar nicht wissen es die Pressekapitäne, die die Leute von dieser Kult-Zeitung fleißig abgeworben haben. Halten Sie sich fest: Die taz ist in Wahrheit eine von Juden oder genauer dem Juden initiierte Geheimorganisation mit dem Ziel die deutsche Medienlandschaft in den Ruin zu treiben. Richtig geraten, die Masche bleibt immer gleich und funktioniert über die Abwerbung. Vergleichen Sie einmal der Verlauf der Auflagenhöhe, der Reichweite und des Werbeaufkommens der jeweiligen Medienhäuser in den letzten Jahren mit der Anzahl der Mitarbeiter von der taz, die sie in dieser Zeit bei sich angestellt haben. In allen Bereichen zeigt die Kurve nach unten. Beispielhaft hierfür seien nur DIE WELT und DER SPIEGEL genannt, die sich noch vor nicht allzu langer Zeit damit brüsteten, sogar ihre Stars der taz abspenstig gemacht zu haben. Sie sind nur noch ein Schatten ihrer selbst, haben mit schlimmen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen und können von einstiger Größe nur noch träumen. Das Ganze ist sozusagen die „Protokolle der Weisen von Zion 2.0“

Die Sabotage läuft nach dem selben Muster von „Manchurian Kandidat“ ab. Einen Tag nach seiner Anstellung in der neuen Redaktion bekommt der Ex-Journalist der taz einen Anruf aus Tel Aviv. Eine durch die Mossad-Technologie verfremdete Stimme sagt: „אתה מריח כמו שאתה מחרבן במכנסיים“ Durch diesen Code wird im Hirn des „Frischlings“ eine Blockade aufgelöst, eine Geheimtür geöffnet. Jetzt agiert er wie eine Marionette, deren Fäden von „Judas“ gezogen werden. Wie im Trance verdreht er die Augen, bis nur noch das Weiße zu sehen ist, und hämmert in die Tastatur den gleichen faden und pseudolustigen Käse wie früher, der schon dafür verantwortlich war, daß die Auflage der taz kontinuierlich in den Keller rauschte. Da nahm man es jedoch nicht so richtig wahr, weil man die taz eh für eine kleine, aber feine Elite hielt, die sich an der Qualität und nicht an der Quantität mißt. Was spielten solche Nebensächlichkeiten wie Umsatz und Gewinn schon für eine Rolle, wenn man U-Bahn-Rückentreter zu unvorsichtigen Break Dancern ummodelte? Nun aber wiederholt sich der Abwärtstrend in Megadimension, ja, es ist eine Abwärtsspirale ins Bodenlose und läßt Konzerne beben. Der Schaden, der durch diese „umgedrehten“ Ex-tazler und ihre nur von Apo-Opas mit dem Aussehen von ZZ Top und Jan oder Jonas geheißenen Studienabbrechern mit Dreadlocks gelesenen Gähn-Artikel angerichtet wurde und wird, ist kaum zu ermessen. Denn der Zusammenhang zwischen der Einstellung ehemaliger taz-Mitarbeiter und dem Niedergang eines solchen Blattes ist evident.

Deshalb deutscher Verleger, Ressortleiter, Chefradakteur sag nein! Sag nein, wenn dir deine Untergebenen in der Kantine wieder einmal die taz unter die Nase reiben und wie bekokste Affen grienen „Guck mal, der Typ hat so eine geile Schreibe, wollen wir den nicht abwerben?“ Sag nein, wenn ein taz-Weib in einer Bar mit einer Hand ihren Rock hebt, so daß man ihrer Schlüpferlosigkeit gewahr wird, während sie mit der anderen auf einem Bierdeckel das Synonym für Nachschlagewerk mit „Lecksiekomm“ kritzelt. Und sag nein, wenn dein schwachsinniger Sohn, der nicht einmal das Berliner Abitur geschafft hat (kommt nach der Mutter), verkündet, er wolle jetzt Journalist bei der taz werden und ob du ihm freundlicherweise nicht in sein Hady-Navi „Rudi-Dutschke-Str. 23“ tippen könntest, weil bei den Buchstaben R und D habe er im Unterricht gefehlt. Sag nein!