Robert Mitchum (6. August 1917; † 1. Juli 1997) gehörte zu den größten und legendärsten US-Schauspielern des klassischen Hollywood-Kinos. Er drehte Kultfilme wie The Night of the Hunter oder Cape Fear. Mitchum erfand die Coolness, bevor der Begriff überhaupt existierte, und lebte dieses Image – bisweilen bis in die Gefängniszelle – auch privat konsequent aus. Ein Säufer und Kiffer ersten Ranges und, obwohl verheiratet, ein eifriger Pflücker in fremden Gärten der Lüste.

Die wunderschöne Ava Gardner (24. Dezember 1922; † 25. Januar 1990), ebenfalls eine Legende und Filmgöttin, galt in den 1940er und 50er Jahren als die Sexbombe schlechthin. Sie drehte Klassiker wie Mogambo und The Barefoot Contessa. Trotz einer gewissen religiösen Regung scherte sie sich herzlich wenig um die gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit und sammelte Affären wie andere Frauen Schuhe.

So kam es, daß Mitchum und Gardner eine Zeit lang eine intensive Beziehung pflegten, die im Kern aus ungezähmtem Sex bestand. Um dies vor der Presse und ihren eigentlichen Partnern geheim zu halten, trafen sie sich in unauffälligen Absteigen fernab des Hollywood-Rummels.

Eines Morgens klopft es in einem dieser Billig-Hotelzimmer an der Tür. Die beiden haben die ganze Nacht mit ihren Körpern gearbeitet und sehen entsprechend derangiert aus. Mitchum steht in Unterhose da, Gardner sitzt nackt auf dem Bett und raucht.

Als Mitchum öffnet, steht ein schütteres Männlein vor ihm, offenbar Anhänger einer jener zahllosen christlichen, teils sektenhaften US-Glaubensgemeinschaften, das um Spenden bittet. Gardner fordert Mitchum auf, dem Mann ein paar Dollar zuzustecken, damit er verschwindet. Die Tür bleibt dabei offen. Während Mitchum nach seiner Geldbörse sucht, klappt dem Männlein angesichts von Gardners unverhüllter Explosivpracht die Kinnlade herunter. Er ist nicht nur schockiert, er ist wie versteinert. Gardner zieht gelassen an ihrer Zigarette und sagt: „Was glotzt du so, auch Katholiken haben große Titten!“

Nun folgt eine Geschichte von einem Sack Reis, der gerade in China umfällt. Zugleich aber ist es die Geschichte von 14 Toten, denen jedes irdische Geschnatter über sie nicht nur am Arsch, sondern am inzwischen blanken Beckenknochen vorbeigehen dürfte. Außerdem ist es die Geschichte einer vollständig vom Steuerzahler alimentierten Zombie-Branche, die aus Angst vor einer möglichen „alternativen“ politischen Konstellation zu immer hündischeren Solidaritätsbekundungen gegenüber der sie fütternden grün-links versifften Hand getrieben wird – wenn auch rein symbolisch. Und es ist die Geschichte von Biographien, die längst bis ins letzte Detail untersucht, offengelegt und verdaut wurden. Was einige Herr- und Frauenschaften allerdings nicht davon abhält, Altbekanntes als Sensation zu inszenieren, als ginge es um die Entschlüsselung der ägyptischen Hieroglyphen.

Kennen Sie die „SPIO“? Bis gestern wußte ich selbst nicht, was das sein soll. Es handelt sich um die deutsche „Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e. V.“. Welche Filmwirtschaft eigentlich? Die Produkte dieser Branche werden, wie schon einmal erwähnt, nahezu vollständig vom Staat finanziert, und private Investitionen sind selbst mit dem Elektronenmikroskop kaum auszumachen. Die Behauptung, Deutschland verfüge über eine Filmwirtschaft, ist so realistisch wie die Vorstellung, man setze das Personal des Einwohnermeldeamts Berlin-Kreuzberg ins Silicon Valley und verkaufe es als lauter Steve-Jobs-Typen.

Die SPIO hat nun zu ihrem 100-jährigen Bestehen und angesichts des angeblichen Erstarkens rechtsextremer Tendenzen das Münchner Institut für Zeitgeschichte beauftragt zu prüfen, welche längst verstorbenen Filmschaffenden als „NS-belastet“ oder „NS-konform“ einzustufen seien. Wow – das hat man ja in den vergangenen acht Jahrzehnten noch nie getan! Und siehe da: 14 Tote – Schauspieler, Regisseure, Produzenten – waren in dieses NS-Ding so verstrickt, daß man ihnen rückwirkend die einst von der Branche verliehene „Ehrenmedaille“ aberkannte. Ja, irgendwann kommt die Wahrheit doch ans Licht – auch wenn sie bereits zum 180sten Mal ans Licht gekommen ist.

Unter den Betroffenen finden sich etwa Heinz Rühmann und die heute vergessene Olga Tschechowa. Über den Wahrheitsgehalt der einzelnen Bewertungen zu streiten, halte ich für überflüssig, weil a) der Informationswert gegen Null geht – das alles war längst bekannt –, b) es nach so langer Zeit niemanden mehr interessiert, in welcher Weise ein Rühmann dem NS-Regime gedient haben könnte, und c) wir nicht in den Schuhen dieser Menschen in der abscheulichsten Dekade Deutschlands gesteckt haben. Das soll keine Entschuldigung sein und kein Zweifel an den ans Licht gezerrten „schmutzigen“ Biographien. Nein, es führt zu einem anderen Punkt.

Ehrenmedaillen sollen herausragende Leistungen einer Branche würdigen. Doch jenseits dieser üblichen Spitzenleistungen gibt es Schöpfungen, ohne die die heutige Welt – hier: die Filmwelt – fundamental anders aussähe. Und deshalb interessieren mich in dieser Liste nur zwei Namen: August Arnold und Leni Riefenstahl.

Der Name August Arnold (1883–1951) sagt heute kaum jemandem etwas, nicht einmal in der Filmbranche. Und doch revolutionierte er das Kino international in einem Maß, das kaum zu überschätzen ist. Arnold war Mitgründer von Arnold & Richter (ARRI) – der Firma, die später die legendären Arriflex-Kameras entwickelte und zum weltweit führenden Kamerahersteller wurde. Gegründet wurde ARRI 1917 in München von Arnold und Robert Richter (1899–1972). Arnold war der technische Kopf, Erfinder, Tüftler; Richter der organisatorische und kaufmännische Part.

In den 1930er Jahren erkannte Arnold zwei fundamentale Probleme der Kinofilmkameras: Sie waren schwer (bis zu 25 kg), unhandlich und nur auf Stativen brauchbar. Arnolds Vision war eine leichte, schulterbare Kamera – schnell, robust, flexibel. Daraus entstand die „Arriflex 35“. Die zentrale Innovation war die Spiegelreflex-Technik. Zusammen mit dem Techniker Erich Kästner entwickelte Arnold die bis heute legendäre Spiegelreflex-Schalttrommel: Sie erlaubte den „Durch-den-Objektiv-Blick“ in Echtzeit, flackerfrei und ohne Parallaxenfehler. Bis dahin konnte kein Kameramann „sehen, was der Film sieht“. Die Arriflex war eine Offenbarung (erstmals eingesetzt in den Bergfilmen von Luis Trenker). 1937 kam sie auf den Markt, 1948 erhielt sie einen Oscar für technische Verdienste.

Ohne Arnold gäbe es die Arriflex 35, die Arriflex 16, das gesamte moderne „Shoulder-Cam“-Prinzip und einen erheblichen Teil der heutigen Kameratechnik nicht. Regisseure wie Kubrick, Coppola, Fassbinder, Spielberg oder Ridley Scott arbeiteten regelmäßig mit Arriflex.

Die SPIO aberkennt Arnold heute posthum die Ehrenmedaille, weil ARRI während der NS-Zeit an Propagandafilmen mitwirkte, die Technik von der Wehrmacht genutzt wurde und Arnold damals technischer Direktor war.

Damit komme ich zum Punkt: Die Zwerge der SPIO können wahrheitsgemäß behaupten, es habe einst einen zweifelhaften Riesen gegeben. Was sie nicht können, ist Jahrzehnte nach seinem Tod so zu tun, als sei er gar kein Riese gewesen – obwohl er sie um das Hundertfache überragte.

Gewiß, das alles bewegt sich auf dem Feld der Symbolik. Aber irgendwann ist Schluß mit der Posse. Der Mann baute Kameras, keine KZs. Und, ja: Auch die Nazis hatten große Titten.

Schäm dich, deutscher Film!

Der zweite, mich wirklich interessierende Name im Club der Ehrenmedaille-Aberkannten ist Helene Bertha Amalie, äh … Leni Riefenstahl (22. August 1902; † 8. September 2003 ), so etwas wie der Todesstern des deutschen Films. Jeder, der hierzulande etwas Löbliches über sie äußert, steht gedanklich bereits mit einem Fuß im Knast. Jodie Foster wollte einmal ein Biopic über sie drehen. Ich weiß nicht, wie sie das anzustellen gedachte, denn das Leben der 2003 im Alter von 101 (!) Jahren verstorbenen Filmregisseurin, Produzentin, Schauspielerin, Drehbuchautorin, Schnittmeisterin, Fotografin und Tänzerin (und Nymphomanin; sie hat sogar Eskimos gefickt, überhaupt querbeet durch den gesamten Gemüsegarten der „Rassen“ gevögelt) ist in einem einzigen Spielfilm schlicht nicht unterzubringen. Eine fünfzigteilige Serie würde es vielleicht schaffen. Vielleicht. Denn wo unsereins ein einziges Leben lebt, lebte Riefenstahl mindestens zehn.

Viele wissen, welche gewichtige Rolle dieser „Girlboss“ im Dritten Reich in Sachen Filmkunst spielte. Was davor und danach geschah, wissen hingegen nur wenige. Fest steht: Ohne diese deutsche A-Bombe an Talent – und eigentlich diejenige, die der Shooting Star des Feminismus hätte sein müssen – wären der Kino- und Dokumentarfilm, die Fotografie, die Werbung (vor allem dort) und insgesamt das gesamte Showgeschäft heute vollkommen anders. Insbesondere die Ikonisierung des männlichen Körpers in Fotografie und Bewegtbild, wie wir sie heute kennen, wäre ohne unsere Leni eine völlig andere. (Grüße an Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger und vergleichbare Poser, die heute als griechische Skulpturen im Filmmuseum verstauben würden, hätten deren Kameraleute sich nicht vorher einige ihrer Bretter angesehen.)

Dazu ein kleiner Einschub zur cineastischen Hierarchie:
Es gibt Filmemacher, die sind einfach nur schlecht.
Dann gibt es Filmemacher, die zwar auch schlecht sind, aber ein- oder zweimal etwas wirklich Gutes abgeliefert haben.
Ihnen folgen die passablen Handwerker, die unterhalten und sonst nichts (meist TV-Regisseure).
Weiter oben kommen die inspirierten Star-Handwerker wie Wolfgang Petersen oder Garry Marshall (Pretty Woman).
Als Vorletztes stehen die Genies: Orson Welles, Coppola, Spielberg, Ridley Scott etc.

Aber ganz oben, auf dem Olymp, sitzt eine kleine Schar von Filmgöttern, bei denen Erfolg, Einspielergebnisse, Stoffauswahl und selbst katastrophale Flops keinerlei Rolle spielen. Denn diese kleine Gruppe hat nicht nur großartige Filme geschaffen, sondern das Film-Alphabet um neue Buchstaben erweitert – sie haben dieses Medium neu erfunden. Alfred Hitchcock etwa, indem er einen ganzen Film in einer einzigen Einstellung drehte (Plansequenz), die Kamera physisch zurückfahren und gleichzeitig hineinzoomen ließ (Vertigo-Effekt: Das Subjekt bleibt bildgleich, aber der Hintergrund stürzt entweder heran oder bricht auseinander), oder eine Geschichte so begann, daß der Zuschauer erst mitten im Film merkte, daß es in Wahrheit um etwas völlig anderes ging (Psycho).

Unter den Lesern mag sich kaum einer befinden, der je einen Jean-Luc-Godard-Film gesehen hat. Dennoch hat dieser Kunstfilmer und König der Nouvelle Vague das Film-ABC um geniale Einfälle erweitert. Mit dem Jump Cut beispielsweise, bei dem zwischen zwei ähnlichen Einstellungen geschnitten wird – derselbe Bildausschnitt, dieselbe Kameraachse, dieselbe Figur, nur mit einer kleinen zeitlichen Bewegungslücke (À bout de souffle). Später wurde dieser harte, absichtliche Schnittstil in Musikvideos bis zur Erschöpfung kopiert (Losing My Religion von R.E.M.). Oder das „Durchbrechen der Vierten Wand“: Im klassischen Erzählen verhalten sich Figuren, als existiere das Publikum nicht – eine unsichtbare vierte Wand trennt sie. Godard ließ seine Darsteller jedoch direkt in die Kamera blicken. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zur Figur und eine Meta-Ebene.

Leni Riefenstahl lieferte solche Innovationen gleich serienweise. In Triumph des Willens (1934) inszeniert sie einen piefigen Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg wie eine Oper über die Erschaffung der Welt. Hitler schwebt wie ein Erlöser-Prophet zur Erde; in einer Einstellung sieht man nur seinen zum Hitlergruß erigierten Arm, dahinter unscharf die ihm zujubelnde, sich in kollektive Orgasmen steigernde Masse. Die Detailaufnahme, die mehr Wirkung entfaltet als das große Bild, ist geboren. Riefenstahl verwendete neuartige Techniken: bewegte Kameras (teilweise in speziell dafür gebauten Aufzügen), Teleobjektive, gigantische Lichttürme, dynamische Schnitttechnik und neuartige Perspektiven. Auch bewährte Mittel wie suggestive Musik, schnelle Schnitte und raffinierte Montagen setzte sie meisterhaft ein. Triumph des Willens gilt politisch und moralisch als zweifelhaft, filmgeschichtlich jedoch als bedeutsam und ästhetisch revolutionär. Nach diesem Film konnte kein Regisseur von Massenszenen dieser atemberaubenden Mystik entkommen. Selbst George Lucas verfiel ihr in Star Wars.

Und immer wieder: halbnackte und nackte junge Männer, schweißglänzend in heroischen Posen. Viele meinen, Riefenstahl habe mehr für die Schwulen-Ästhetik getan als irgend ein Schwuler. Kein Wunder: Zum eigenen Geschlecht fand sie nie einen tieferen Zugang – vergleichbar etwa mit der heutigen US-Starregisseurin Kathryn Bigelow (Blue Steel, Point Break, The Hurt Locker).

In Olympia (1938) übertraf sie sich selbst. Wieder zahlreiche nackte Männer. Zum ersten Mal wurde bei sportlichen Leistungen die Zeitlupe eingesetzt (heute Standard), mehr noch: der rückwärts abgespielte Film (Turmspringen). Kameras auf Rollschlitten begleiteten die Läufer parallel und zeigten hautnah ihre übermenschliche Anstrengung. Selbstverständlich ist Das Fest der Völker von oben kontrolliert und manipuliert. Beispielsweise wird das Finale im Hockey (Deutschland gegen Indien) in Ausschnitten gezeigt, die ausschließlich deutsche Treffer zeigen. Dass Deutschland 8 : 1 verlor, bleibt unerwähnt.

Diese – und unzählige andere – Geniestreiche unter dem NS-Regime wurden Leni nach dem Krieg zum Verhängnis. Weil Genialität einem bösen Zweck diente. Es ist die alte Geschichte von Mephisto und Faust: Ein gottgesegnet talentierter, bis zur Skrupellosigkeit karrieregeiler Mensch, der nur einmal in hundert Jahren geboren wird, schließt einen Pakt mit dem Teufel. Im Gegenzug erhält er alle Ressourcen der Welt. Ich aber rufe den heutigen jungen Filmemachern, die gottlob nicht vor solchen Versuchungen stehen: „Der hebe den ersten Stein!“

Es gibt übrigens einen bemerkenswerten sowie skandalösen Film, der Riefenstahls damaliges Werk und Arnolds Technik assoziativ – sehr assoziativ – miteinander verbindet: Der Nachtportier (Italien 1974, Regie: Liliana Cavani). Die damals junge Charlotte Rampling wurde damit zum Weltstar.

Noch einmal: Das alles entschuldigt gar nichts – überhaupt nichts. Das Dritte Reich war vom Genusskino so weit entfernt wie psychopathische Serienmörder darstellende Schauspieler von ihren Figuren. Aber wer weiß, was aus dem deutschen Film heute geworden wäre – der bis dahin problemlos mit Hollywood mithalten konnte –, wäre ein gewisser Adolf Hitler damals nicht an die Macht gekommen und hätte diese Ausnahme-Künstlerin und viele andere Kreative nicht mit seinem süßen Gift infiziert.

Nach dem Krieg erlosch der Stern der Wonder Woman. Erzwungenermaßen: durch die Alliierten, Berufsverbote, Entnazifizierungsmaßnahmen. Vergessen war ihre glorreiche Vergangenheit vor dem Dritten Reich: ihre erfolgreiche Schauspielkarriere in den 20ern und frühen 30ern (Die weiße Hölle vom Piz Palü, Das blaue Licht), ihre Rolle als Mit-Erfinderin des Bergfilms (quasi des deutschen Westerns) gemeinsam mit Arnold Fanck und Luis Trenker, sowie ihre schon damals vielversprechenden Regiearbeiten.

Doch trotz des Igittigitt-Cancelns der politisch korrekten deutschen Nachkriegs-Filmbranche, die sich bald an bescheuerten Heimatfilmen und dann an Möpsen aus Schulmädchen- und Hausfrauenreporten abarbeitete, ging es Leni nach ihrem Fall nicht einmal so schlecht. Sie erstritt erfolgreich die Rechte an all ihren Werken zurück. Junge US-Filmemacher begannen sich für sie zu interessieren. Ein regelrechter Kult entstand.

Mit einer über 200 Farbfilme umfassenden Foto-Reihe über die sudanesische Volksgruppe der Nuba, die die Schönheit des schwarzen Menschen – insbesondere des schwarzen Mannes – feierte, gelang ihr in den 60ern ein kurzes, aber fulminantes Comeback. Sie wurde Teil der Black-is-beautiful-Bewegung. Die sogenannten Mandingo-Filme jener Zeit, von denen sich später sogar ein Tarantino (großer Leni-Fan) für Django Unchained inspirieren ließ, gehen unmittelbar auf ihr Werk zurück.

Ist es noch nötig zu erwähnen, dass Wonder Woman beschloss, sich Ende der 70er als Unterwasserfotografin zu versuchen – und um zur Tauchscheinprüfung zugelassen zu werden, sich dreist um zwanzig Jahre jünger machte? Die Fotobände Korallengärten (1978) und Wunder unter Wasser (1990) wurden selbstverständlich Bestseller.

Und nun hat also die SPIO, die nicht einmal den Schmutz unter den Fingernägeln einer solchen Gigantin wert ist, ihr ihren Ehrenschiss aberkannt. Man wäre geneigt, den abgedroschenen Spruch zu zitieren: „Was stört es die deutsche Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr kratzt?“ Aber das wäre viel zu gesittet, irgendwie Heinz-Rühmann-mäßig. Passender ist:
Steckt euch eure Ehrenmedaillen in euren kleinen, mikroskopisch kleinen, unbedeutenden Arsch. Denn Da gehören sie hin!


In eigener Sache

Liebe Freunde,

es weihnachtet sehr! Nach meinem Mammutprozess über vier Instanzen, der mit einem Freispruch für mich endete, sind meine finanziellen Reserven nahezu erschöpft. Ein Star-Anwalt kassiert nun einmal wie ein Star-Anwalt. Diese drei Jahre, in denen ich unter einem Damoklesschwert stand, waren eine sehr dunkle Zeit für mich. Zudem arbeitete ich fast ausschließlich an meinem Filmprojekt ODETTE und kam zu nichts anderem.

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