Ich bin froh, dass ich kein Dicker bin

Denn dick sein ist ’ne Quälerei

Ich bin froh, dass ich so’n dürrer Hering bin

Denn dünn bedeutet frei zu sein

 

Mit Dicken macht man gerne Späße

Dicke haben Atemnot

Für Dicke gibt’s nichts anzuziehen

Dicke sind zu dick zum Fliehen

 

Dicke haben schrecklich dicke Beine

Dicke ham ’n Doppelkinn

Dicke schwitzen wie die Schweine

Stopfen, fressen in sich `rin …

 

Dicke / Marius Müller-Westernhagen

 

Facebook und Twitter werden gegenwärtig von Spott-Memes über Übergewichtige geflutet. Zielscheibe dieser ist zu 95 Prozent die adipöse 27-jährige Ricarda Lang, Mitglied des Deutschen Bundestages und seit dem 29. Januar 2022 zusammen mit dem Scharia-affinen Moslem Omid Nouripour Bundesvorsitzende der Grünen.

Das Gespött bezieht sich jedoch nicht allein auf ihre „gewichtige“ Erscheinung, die bei solch einer jungen Frau besonders grotesk wirkt.

Es ist auch der Widerspruch zwischen ihren dem ökofaschistischen, naturfeindlichen und irgendwie woke-feministisch geschwurbelten Geist verpflichteten und ausschließlich aus Textbausteinen bestehenden öffentlichen Auftritten und Verkündungen und ihrer mehr als barock zu nennenden Darstellung in den sozialen Medien. Also einerseits einer Verzichtsideologie frönend, wonach der ganze Planet wieder wie neu sei, wenn die Deutschen nur noch auf dem wirtschaftlichen Niveau von Lumpensammlern aus dem 19. Jahrhundert leben würden, garniert mit Gender-Schwachsinn und Ausländer-Affenliebe, anderseits aber Rotwein schlürfend, schlemmend und große Mengen Eis in sich schaufelnd im Swimmingpool oder in absonderlich majestätischer Kleidung gewandet. Der Betrachter dieser Photos soll sich wohl dabei Hummer und Kaviar dazu denken. Bi sei sie auch noch, ließ Ricarda neulich verkünden, und die gesamte Republik hielt ob solchen Outing-Mutes daraufhin den Atem an.

Ricarda Lang ist ein Kind seiner Zeit bzw. der deutschen Next-Generation-Mittelschicht, die inzwischen auf Manager-Gehalt-Ebene komplett an staatlichen Futtertrögen hängt. Ausbildungs- und berufslos, weil es mental nicht gereicht hat, luxusverwöhnt und zugleich wie ein Blinder über Farben über die Vorteile marxistischer Ideen referierend, deren Originale sie natürlich nicht kennt, und allein mit dem Instinkt ausgestattet, durch das bizarre Regelwerk der Polit-Industrie innerhalb von nur zehn Jahren an buchstäblich fett ausgestattete Posten zu gelangen.

Wenn man Ricarda reden hört, merkt man sofort, daß sie nichts zu sagen hat. Außer den Phrasen-Katalog der neuen DDR-Medien, also der grün-linken Lügenpresse und der von Panik-Unternehmern ausgedachten Hirngespinsten à la Klimakatastrophe und Oktoberfest-Witzen von wegen schwangere Männer und so abzuarbeiten hat sie nichts zu vermelden.

Ricarda würde niemals über die realen Probleme des Volkes reden, z. B. über die armselige Durchschnittsrente. Denn dazu müßte sie das Problem erstmal verstehen und etwa 5000 Seiten Text darüber lesen. Generation TikTok ist dazu nicht fähig. Sie kann nur über Bekloppten-Probleme räsonieren. Das aber mit völliger Hingabe.

Oft spricht sie von „Menschen“, wenn sie Bürger bzw. das Wahlvieh meint, weil sie wohl gehört hat, daß in Deutschland keine Deutschen mehr leben, sondern halt irgendwelche identitätslosen Menschen in irgendeinem identitätslosen Lebensraum. Womit sie vermutlich gar nicht mal so unrecht hat. Manchmal aber schießt sie über das Ziel hinaus und spricht von „unseren Menschen“, was sich so anhört wie Feudalbesitz, zu der einst ebenfalls Sklaven und Leibeigene mitgezählt wurden. Okay, auch damit dürfte sie von ihrer Warte aus gesehen nicht so unrecht haben.

Über Ricarda wurde im Netz schon vor ihrer Wahl zur Bundesvorsitzenden der Grünen gespottet. Aber nachdem es passiert ist, hat sich die Verarsche im Netz um das Zigfache multipliziert.

Da jedoch die Grünen nun in der Regierung sitzen und nicht nur so klein rumsitzen, sondern sie mittels der Drecksjournaille im Nachgang täglich zur Fata Morgana eines Absolute-Mehrheit-Wahlsieges hochhalluziniert werden, mußte man am Image von Ricarda etwas tun.

Das war natürlich ein Ding der Unmöglichkeit, weil sie außer weltfremden Scheiß daherzulabern nix kann. Aber, so dachte man sich offenkundig, wie wär`s, wenn die Regierung es mit der oft von Erfolg gekrönten 1984-Methode versuchte: Krieg ist Frieden! Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke! Und zwar was Ricardas ehrfurchtsgebietende Körpermasse anbelangt.

So kam es, daß die „Bundeszentrale für politische Bildung“ vor kurzem eine mehr als irre Meldung in die Welt setzte. Dazu muß man wissen, daß dieser mit knapp 80 Millionen Euro jährlich von Steuergeldern ausgestattete und mit Marxisten und Antisemiten verseuchte Propagandastall der Regierung immer ins Framing-Horn bläst, wenn die Letztere ein Problemchen mit ihrer Außendarstellung hat. Und fast zur gleichen Zeit, als Ricarda zur Kaiserin der medial einflußreichsten Partei Deutschlands gekrönt wurde, haute „bpb“ die folgende orwellsche Paradoxie heraus:

Weiter heißt es im BILD:

„Konkret geht es um mehrere Instagram-Beiträge des jungen BPB-Kanals `Say My Name´. Dort heißt es: `Mehrgewichtig (Anmerkung: gemeint ist damit Übergewicht) bedeutet nicht gleich ungesund´. Zudem könne der BMI (`Body-Mass-Index´, eine Kennzahl, die Übergewicht durch das Verhältnis Körpergröße durch Gewicht feststellt) `nur wenig Auskunft darüber geben´, ob jemand gesund sei. Denn: Häufig hätten Menschen vermehrt Muskelmasse im Körper, was den BMI verfälschen würde.

Nicht das Gewicht sei entscheidend, um die Gesundheit eines Menschen einzuschätzen, heißt es. `Viel wichtiger´ seien `Faktoren wie die körperliche Aktivität, Schlaf, ausreichend Nahrung und eine erfüllende Arbeit´. Studien belegten sogar, dass `die Lebenserwartung eines Menschen mit leichtem Mehrgewicht erhöht´ werden könne, etwa bei Intensivpatienten.“

Natürlich war die Schönfärberei-Welle der Fetten schon seit Längerem am Rollen gewesen. Dabei geht es um Diskriminierungs- und Body-positivity-Klimbim. Durch irgendwelche Irren, vermutlich selber Double Whopper, eingeredete Selbstsuggestion soll man unattraktive Menschen für attraktiv halten, zumindest genauso attraktiv wie jeden anderen.

Am auffälligsten ist diese schizophrene Umkehrung in der Werbung, insbesondere in der Textil-Werbung zu begutachten. Man scheint dort mittlerweile als Zielgruppe nur noch unter Fettsucht Leidende anvisiert zu haben, in völliger Verkennung der Tatsache, daß selbst Fette in Fetten kein Schönheitsideal sehen. Ganze Fleischberge schieben und quetschen sich durch modische, möglichst sportliche Kleidung, wulstartige Wesen, möglichst auch noch schwarz, lachen ein Kerngesund-Lachen in die Kamera wie einst Claudia Schiffer in ihrer besten Zeit.

Was das soll, weiß kein Mensch. Soll die normalgewichtige Frau dabei denken „Ach wäre ich doch auch so fett und häßlich und hätte so einen Brauereigaul-Arsch wie in der Werbung“? Oder soll man im Ernst dick und dünn nicht mehr unterscheiden können und das angeborene Attraktivitätsempfinden per Medienhypnose einfach so abschalten wie eine Lampe.

Es gibt übrigens eine extrem lustige Filmkomödie über dieses Gedankenspiel mit dem Titel „Schwer verliebt“ (USA, Deutschland 2001 / Regie: Peter und Bobby Farrelly). Wenn man den gesehen hat, kann man sich das Theorienstudium in dieser Sache sparen.

Doch was die „Bundeszentrale für politische Bildung“ hier losläßt, ist an gefährlichem Schwachsinn nicht mehr zu toppen. Die Fettleibigkeit ist in der westlichen Welt der effektivste Lebensdauerverkürzer gleichwertig mit Krebs. Am fahrlässigsten ist der Hinweis auf Rettung der Intensivpatienten durch mehr „Rettungsringe“ am Körper. So kann man einen jedermann bekannten Risikofaktor in sein Gegenteil verkehren ohne rot zu werden. Wenn die grün-linke Versiffung das Königszepter übernommen hat, werden kranke Gestalten flugs auf gesünder als gesund geframt, und obwohl man als staatlicher Propagandist schon tief im Arschloch der Regierung sitzt, flutscht man noch weiter ins stinkende Gedärm.

Ein verwandtes Problem hat aktuell der Unterhaltungskonzern Disney. Er will eine Realverfilmung von Schneewittchen in Angriff nehmen, stolpert jedoch gleich am Anfang über die Fallstricke der Political Correctness und der Woke-Sekte. Dabei hat man in vorauseilendem Gehorsam den hervorstechendsten Stachel der Story schon eliminiert, indem man das Schneewittchen mit einer Latina besetzen will, obwohl es im Grimms Märchen wortwörtlich heißt, daß die Protagonistin deshalb so genannt wird, weil sie eine überhelle Haut besitzt. Aber scheiß drauf, dann ist das Wittchen eben nicht schneeweiß und kommt aus Mexiko oder Puerto Rico anstatt aus der Sagen- und Märchenwelt des späten Mittelalters europäischer Gefilden.

Das Problem ist jedoch, daß es da noch diese Zwerge gibt, sieben an der Zahl. Heute werden sie Kleinwüchsige genannt, noch. Doch ist die Zuschreibung und Darstellung andersgearteter Menschen in ihrem Wesensmerkmal wie bei den Dicken, die ja auch nicht mehr Dicke oder Übergewichtige genannt werden dürfen, wenn überhaupt „Mehrgewichtige“, noch erlaubt?

Nein, meint der berühmteste und besthonorierte Zwergendarsteller der Welt Peter Dinklage (Game of Thrones). Denn die Zwerge würden ja immer noch als Zwerge dargestellt.

Tja, ähm, also, ja … das stimmt! Im heutigen Woke-Verständnis könnte ein Kleinwüchsiger auch für die Besetzung von James Bond in Frage kommen oder in einem Biopic über Marilyn Monroe die ewige Filmgöttin geben.

Dinklage tobt twitternd:

„Sie haben stolz verkündet, daß sie eine Latina als Schneewittchen gecastet haben und der Film einen coolen und fortschrittlichen neuen Spin haben wird. Um dann total zu übersehen, wie rückständig die Story von sieben Zwergen ist, die in einer Höhle zusammenhausen (…) Habe ich nicht genug getan, um mich für unsere Sache einzusetzen? Anscheinend war ich doch nicht laut genug. Ich frage mich echt, was zum Teufel tun die da bei Disney?“

Ja, was tun die da bei Disney? Wollen einfach total ignorant in „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ sieben Zwerge zeigen. Das ist so wie wenn man in einer Rapunzel-Verfilmung eine junge Frau mit langen Haaren zeigt und dadurch alle Frauen mit Kurzhaarschnitt diskriminiert. Trüge Rapunzel eine Glatze, wäre allen gedient.

Wie bei dem Dicken-Thema hängt Dinklage offenkundig der Denke nach, daß das Äußerliche eines Menschen in der Wahrnehmung anderer keine Banane spielt, selbst dann nicht, wenn sein spezifisches Aussehen ihn für eine bestimmte Aufgabe prädestiniert. In der Tat mag das auf gewöhnliche Berufe zutreffen, aber mitnichten auf das Figurenensemble einer fiktionalen Geschichte und dessen Darsteller. Oder kann man sich einen „Terminator“ mit der Besetzung von jemandem vorstellen, der an Muskelschwund leidet?

Doch Disney ist ob dieses aufrüttelnden Protests schon eingeknickt. Man will jetzt aus den Zwergen „Phantasiewesen“ machen, vermutlich Aliens. Aber reicht das?

Okay, was haben wir bis jetzt? Wir haben ein Schneewittchen mit nicht so schneeweißer Haut, sieben komische Kreaturen und … ja, den Prinz, also den Typ, der die friedlich Pennende ohne ihr Einverständnis einfach so wachküßt.

Geht gar nicht! Das ist ja schon eine halbe Vergewaltigung, und die fünfjährigen Zuschauer könnten dadurch traumatisiert werden. Und wieso überhaupt ein Prinz? Das ist sowas von „alte weiße Grimm-Männer“. Kann das nicht eine Prinzessin sein, also eine lesbische? Und könnte die nicht so richtig fett sein, wirklich ein Zementsilo, ergo übergesund? Und könnte man, ohne eine „sexuelle Handlung“ an Latina-Wittchen vorzunehmen, der Alten nicht einfach einen Tritt verpassen, so daß sie aus ihrem Glassarg kippt und aufwacht?

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann delirieren sie noch heute.

Short people got no reason

Short people got no reason

Short people got no reason

To live

 

They got little hands

And little eyes

And they walk around

Tellin‘ great big lies

They got little noses

And tiny little teeth

They wear platform shoes

On their nasty little feet

 

Well, I don’t want no short people

Don’t want no short people

Don’t want no short people

`Round here …

 

Short People / Randy Newman

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