Es gibt da diesen einen „Männer-Film“, den ich mir jedes Jahr wieder einmal anschaue, weil er nie alt wird und in dem so viel Wahrheit über die männliche Psyche steckt: „Deliverance“ (USA 1972 / Regie: John Boorman). „Beim Sterben ist jeder der Erste“ (so der deutsche Blöd-Titel) nimmt fast alles vorweg, was später und bis heute an Rambo-artigen Harter-Mann-Streifen vorkommt, freilich dann nur noch als unfreiwillige Karikatur.

Darin geht es um vier Großstädter, gespielt von Jon Voight, Burt Reynolds, Ned Beatty und Ronny Cox, die eine Kanufahrt durch eine Flußlandschaft unternehmen. Das Gebiet soll in Kürze dem Bau eines Staudamms geopfert werden. Ihre Begegnung mit den Einheimischen, die anscheinend allesamt aus inzuchtgeschädigten Rednecks bestehen, mündet in einer Gewaltorgie, die schnell weitere Folgen nach sich zieht.

Die bezeichnendste Dialogstelle in dem Film kommt, als einer der Hinterwäldler, der vermutlich nicht einmal schwimmen kann, obwohl er am Fluß aufgewachsen ist, von Burt Reynolds wissen will „Warum wollen Sie in dem Paddelboot unbedingt den Fluß runterfahren, warum wollen Sie unbedingt den verdammten Fluß runterfahren?“ und Reynolds entnervt antwortet „Weil er da ist!“

„Deliverance“ ist nach dem gleichnamigen Roman des sehr sonderbaren Lyrikers und Hochschuldozenten für englische Literatur namens James Dickey (2. Februar 1923 – † 19. Januar 1997) entstanden. Dieser war eigentlich als mehrfach preisgekrönter Poet bekannt und schrieb in seinem ganzen Leben nur zwei Romane. Der letzte „To the White Sea“ ist noch um diverse Zacken brutaler als der erste und zelebriert einen kryptischen Männlichkeitskult, der sich in der wahl- und motivlosen Tötung von Menschen erschöpft und als eine Art dunkler „Zen“ daherkommt.

In beiden Romanen ist die Nähe zu der damals als Reaktion auf den heraufziehenden Feminismus entstandene maskulinistische „Eisenhans-Bewegung“ zu spüren. Diese mehr eine mythopoetische Philosophie über Geschlechterrollen, als eine tatsächliche Bewegung beruht auf dem 1990 erschienenen Buch „Eisenhans – Ein Buch über Männer“ (Originaltitel: Iron John) des Lyrikers und Publizisten Robert Bly.

Darin wird ein positiver Bezug zur männlichen „Wildheit“ (Aggressivität) hergestellt, die sich in der Gestalt des „Wilden Mannes“ manifestiert. Bly betont die Wichtigkeit männlicher Bezugspersonen für heranwachsende Knaben und sieht in der „vaterlosen Gesellschaft“ eines der zentralen gesellschaftlichen Probleme.

All dies zieht sich durch künstlerische Ausdrucksformen wie dem Film „Fight Club“ (USA 1999 / Regie: David Fincher), durch neuere Männerbewegungen, die es für schädlich halten, daß ein Mann sich in seiner Rolle ausschließlich über sein Verhältnis zu Frauen definiert, bis hin zu den sogenannten Incel-Foren im Internet.

Über das Letztere hat dieser Tage eine Veronika Kracher, die sich in ihrem Facebook-Profil als Marxistische Feministin und Expertin in Sachen Incels, Alt-Right und Online-Rechtsterrorismus ausgibt, das Sachbuch „Incels. Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults“ veröffentlicht. Dazu ist am 5. 11. ein Interview im „jetzt“, dem Millennial Portal der Süddeutschen Zeitung, mit ihr erschienen.

Doch bevor ich dazu komme, ein kleiner Schlenker zu den evolutionären Fakten.

Wahrnehmungen und Gefühle sind Instrumente der Gene, die wiederum die Eigenschaft besitzen, sich als komplementäre Kopien zu vervielfältigen, also zu reproduzieren. Dies ist ein unabänderliches Naturgesetz und bei den den Planeten Erde bewohnenden Lebewesen, selbst bei Pflanzen zu 98 Prozent zwingend und ausschließlich durch zwei bipolare Geschlechter möglich.

Die Sache mit den zwei Geschlechtern ist jedoch mitnichten fair, weil die Evolution bzw. das biologische Konzept auf Erden so etwas wie Fairneß nicht kennen, geschweige denn Gleichberechtigung.

Der größte Unterschied zwischen Mann und Frau ist nicht die Andersartigkeit ihrer äußeren und inneren Geschlechtsorgane, sondern die Anzahl und Größe ihrer Geschlechtszellen. Während der Mann täglich zig Millionen davon herstellen und herausspritzen kann, können bei der Frau, nimmt man die theoretische Schwangerschaftsmöglichkeit als Maßstab, lediglich und auch nur im drastischsten Falle zirka 24 ihrer Geschlechtszellen zum Einsatz kommen. Im Westen bleibt es meist bei einem einzigen oder von ein paar.

Das System hat Konsequenzen für den Phänotyp, das Verhalten, die Denkweise und die Lebensstrategie der jeweiligen Geschlechter, insbesondere in ihrem fruchtbaren, also jungen Alter. Der Mann steht in ständiger Konkurrenz zu anderen Männern, weil er auf dem sexuellen Markt eine inflationäre Ware anbietet, und handelt infolgedessen rabiater und spielt falsch, indem er seine Konkurrenten übervorteilt, verletzt oder tötet und die Frau, wenn sich die Gelegenheit bietet, vergewaltigt oder sexuell versklavt, besser noch blendet.

Die Frau verhält sich zurückhaltend und streng selektierend, weil sie die Hauptlast der Fortpflanzung trägt, auch gesundheitlich, und später auch für die Aufzucht der Kinder zuständig sein wird. Außerdem ist die Phase ihrer Fruchtbarkeit im Vergleich zum Mann relativ kurz. Zeit (Aufmerksamkeit), Ressourcen (Gehalt oder Vermögen), Prestige (Ansehen oder hohe Stelle in der Rangordnung) und Stärke oder Attraktivität (Gesundheit und Schutz) sind es, was sie von einem Mann erwartet. Sie ist es, die gewährt, was allerdings nur funktioniert, solange ihr wohlgesonnene Männer, die im Bund auch Völker oder Staaten sein können, für die Einhaltung der Spielregeln sorgen.

Das ist ein extrem vereinfachtes und auf tausenderlei Ausnahmen überhaupt nicht eingehendes Schaubild, das allerdings im Großen und Ganzen der Grund dafür ist, weshalb wir auf der Welt und so sind, wie wir sind.

Und noch etwas: Man kann sich diesem Prinzip nicht entziehen, auch wenn man sich einer Geschlechtsumwandlung unterzieht oder sich die Gebärmutter herausoperieren läßt oder mit purem Willen sich dagegen aufstemmt. Das alles ist der Evolution scheißegal, weil sie sehr grob vorgeht und auf Masse setzt, nicht einmal auf eine qualitativ wertvolle Masse. Oder auf die heutigen Verhältnisse übertragen, wenn die Weißen oder Deutschen keine Kinder machen, machen sie halt andere. So einfach ist das.

Sex oder das Verlangen nach Sex und alles, was damit zusammenhängt, wird in diesen Breitengraden als so etwas wie ein Privatvergnügen oder als eine Art Wellness (für die Frau) oder als ein Hobby, jedenfalls als etwas betrachtet, das außerhalb des normalen Alltags steht. Das ist aber ein Trugschluß. Sex ist etwas sehr Ernstes, Fundamentales und Humorloses, für Männer mehr, für Frauen aus den oben genannten Gründen weniger. Sex ist um Vieles bedeutender als Nahrung, weshalb auch in der Dritten Welt immer noch wie irre Kinder gezeugt werden, obwohl man nicht einmal etwas zu Essen hat. Und jedes Rütteln an dessen Fundamenten reißt zwar eine dies betreibende Gesellschaft in den Abgrund, macht aber gleichzeitig Platz für eine andere, die alles beim Althergebrachten beläßt.

Womit wir wieder bei Veronika Kracher und bei den Incels wären.

Im Untertitel des Interviews mit ihr steht etwas von Männern, „die einer frauenfeindlichen Ideologie anhängen“. (Junge) Männer sind grundsätzlich (junge-)frauenfeindlich, nur wissen sie es nicht, und wenn sie der „Generation Snowflake“ angehören, bilden sie sich per Selbstsuggestion ein, daß der begehrenswerte Mensch mit einer Muschi für sie im Ernst das Gleiche wäre wie einer ohne.

Es ist das gleiche Verhältnis des Jägers zum Wild. Ein Jäger ist per se wildfeindlich, bloß würde er nie auf den Gedanken kommen, einen Elch als seinen Feind zu betrachten. In dem Moment, in dem er ihn erlegt hat, liebt er den Elch, er schlägt vor Freude Purzelbäume und könnte das tote Tier umarmen. Davor jedoch bereitet ihm dieses Scheißtier unfaßbaren Streß, ja, fügt ihm so manch eine Demütigung zu und crasht sein Selbstbewußtsein. Auch das Romantisieren der Jagd mit dem aufsteigenden Waldnebel und andere Naturimpressionen ist lediglich die Begleitmusik der Vorfreude auf den Höhepunkt: Das Erlegen des Wildes. Ein Jäger, der ohne Beute aus dem Wald zurückkehrt, verflucht den Wald.

Doch was sind Incels? Incel ist ein Kofferwort aus „involuntary“, dem englischen Wort für „unfreiwillig“, und „celibate“, dem englischen Wort für „Zölibat“. Es ist die Selbstbezeichnung einer in den USA entstandenen Internet-Subkultur von heterosexuellen Männern, die nach Eigenaussage unfreiwillig keinen Geschlechtsverkehr haben und der Ideologie einer dominanten Männlichkeit anhängen. Die Szene wird der antifeministischen Männerrechtsbewegung zugerechnet, die besonders stark im Netz vertreten ist. Von einem Aktivismus für Männerrechte unterscheidet sie sich dadurch, daß ihre Anhänger Frauenfeindlichkeit in Verbindung mit Gewaltphantasien oder rassistischen Einstellungen propagieren.

Zunächst einmal existiert diese Szene in Deutschland nicht, und selbst wenn sie existierte, wäre der Umstand, daß junge Männer Frauen hassen, die sie nicht ranlassen, und der „dummen Fotze“ alles Schlechte wünschen, keine bahnbrechende Erkenntnis. Dies gilt im umgekehrten Fall auch für Frauen, die jedoch eher dazu neigen, die glückliche Konkurrentin abzuwerten und vielleicht mehr als Männer die unerreichten Objekte ihrer Begierde zu stalken.

Veronika Kracher gibt selber zu, daß das Problem nur unter jungen Männern vorherrschend ist und schwafelt etwas von „Andererseits macht mich deren Selbsthass auch wütend, da sie durch ihre Ideologie gewissermaßen selbst an ihrem Leid Schuld sind, aber Frauen dafür verantwortlich machen.“

Das ist natürlich vollendeter Soziologen-Schwachsinn, denn nicht irgendein herbeiphantasierter, küchenpsychologischer Selbsthaß sorgt dafür, daß diese Wichser nicht zum Schuß kommen, sondern in der Tat die konkrete Ablehnung durch die konkrete Frau. Nach ihrer Theorie würden die Frauen mit den Unbeweibten sofort ins Bett hüpfen, wenn diese nur liebenswürdig und verständig wären und ein gleichberechtigtes Verhalten an den Tag legten.

Von wegen! Junge Frauen können die brutalsten Eisköniginnen sein, wenn sie auf einen Typ nicht „stehen“, da kann der verliebte Gockel noch so gefühlig und „partnerschaftlich“ daherkommen und Tonnen von Rosenblättern auf ihre Wege streuen.

Im Gegenteil, nicht wenige von ihnen und dabei auffallend die Begehrenswertesten treiben es mit den größten Arschlöchern der Welt, die das Emotionsspektrum eines Backsteins besitzen, vorausgesetzt, Mr. Right läßt durch seinen archaisch animalischen Look und sein Ganzer-Kerl-Verhalten in ihnen die wohlklingende Weibchen-Saite anklingen.

Es sind tausenderlei Fälle bekannt, daß Frauen, selbst sehr attraktive Frauen sich in Schwerverbrecher und Mörder hinter Gittern verlieben, sie unterstützen, heiraten und oft sogar in sogenannten „Liebesräumen“ der Gefängnisse mit ihren Knacki-Lovern Sex haben, wogegen umgekehrt nichts dergleichen bekannt ist.

Den Kern der Incel-Problematik gibt Veronika Kracher wahrheitsgemäß wieder:

„Incels hängen der sogenannten ‚Blackpill‘-Theorie an. Diese besagt, dass quasi die einzige Diskriminierungsform unserer Zeit der sogenannte ‚Lookismus‘ ist, also die Unterdrückung aufgrund von unattraktivem Aussehen. Vor der sexuellen Revolution und dem Feminismus sei die Welt nach dem Prinzip des ‚Looksmatching‘ aufgebaut gewesen: einem Mann war eine Frau seines ‚Attraktivitätslevels‘ garantiert. Der Feminismus habe Frauen jedoch die freie Partnerwahl ermöglicht. Da alle Frauen von Natur aus hypergam, triebhaft und oberflächlich seien, begnügen sie sich laut der Theorie nun nicht mehr mit ihrem ‚Looksmatch‘, sondern wollen alle nur mit ‚Chads‘, ein Begriff, der Klischeezeichnungen von Gym-Bro-Männlichkeit umschreibt, schlafen. Diese machten ungefähr zwanzig Prozent der männlichen Bevölkerung aus, glauben Incels. Und naja, deshalb bleiben keine Frauen für die armen Incels mehr übrig – obwohl ihnen der Sex doch eigentlich zustehen sollte! Der ist für Incels nämlich ein Grundrecht wie Nahrung oder Wasser.“

Nein, Sex ist für junge Männer sogar ein noch bedeutenderes Grundrecht als Nahrung und Wasser, wenn sie nach der Staffelübergabe von der alten Generation als wohlstandsschaffende Einheiten der Gesellschaft funktionieren sollen. Denn daß die treibende Kraft der komfortablen westlichen Welt, die auch durch die „männliche Technik“ die Lohnarbeit für die Frau ermöglicht, der Mann, vornehmlich der in Saft und Kraft stehender Mann ist, steht außer Zweifel.

Mit amerikanischen Verhältnissen kenne ich mich nicht aus, doch weshalb kein geringer Teil  der deutschen jungen Töpfchen keine Deckelchen mehr finden, läßt sich bestimmt nicht mit der Looksmatching-Theorie der Incels erklären. Es stimmt, in früheren Zeiten hat in der Tat fast jedes Töpfchen sein Deckelchen bekommen, das hatte aber nix damit zu tun, daß „einem Mann eine Frau seines ‚Attraktivitätslevels‘ garantiert“ war.

Zunächst einmal waren Männer bis noch vor kurzem stets knapp, weil sie sich untereinander in Kriegen oder sonst welchen gewalttätigen Auseinandersetzungen gegenseitig ständig zu dezimieren pflegten. Zudem sind Männer für Krankheiten anfälliger und leben abenteuerlicher, sprich ungesünder und sterben eher als Frauen. Bei Kindersterblichkeit betrug zu früheren Zeiten die Quote der Jungen gegenüber Mädchen 6:4 (deshalb fabriziert Mutter Natur auch schlafwandlerisch mehr Jungen, als Mädchen, damals 104:100, heute 108:100).

Die Zeiten waren hart, nur ganz wenige alte oder ältere Männer konnten dank ihrer finanziellen Ausstattung in den Pool junger Frauen eingreifen und den jungen Männern die hübschen Maiden vor der Nase wegschnappen. Außerdem fanden frühere Völkerwanderungen innerhalb Europas mit Sack und Pack statt, will sagen, der Einwanderer brachte in Gestalt seiner Frau oder Töchter jede Menge Einwanderinnen mit, auf die wiederum der einheimische Mann „zugreifen“ konnte, ebenso umgekehrt.

Noch ein letztes: Männer bevorzugen junge Frauen. Diese werden jedoch immer weniger. Der Hauptgrund dafür ist, daß im Westen überhaupt weniger Menschen produziert werden. Eine 20-jährige Frau hat kein Problem damit, sich mit einem 28- oder 30-jährigen Mann sexuell einzulassen. Ebenso verhält es sich mit einer 27-jährigen Frau und einem 37-jährigen Mann. Dadurch werden aber der Generation der 20-jährigen bzw. 27-jährigen Männer die Geschlechtspartnerinnen entzogen. Und da unten immer weniger nachwächst, werden nicht nur die (weißen) Menschen allgemein immer weniger, sondern ein großer Teil des Junge-Frau-Segments bricht weg, so daß, obwohl Frauenrechte in der Öffentlichkeit heiliger als der Heilige Gral gehandelt werden, die Frauenverachtung unter den Verlierern wie den Incels aus sexueller Frustration heraus immer groteskere Ausmaße annimmt.

Die Folgen dieser Geschlechter-Mathematik haben sich inzwischen zum Vorteil junger Frauen, der Frauen allgemein immens verschoben.

Kriegerische Auseinandersetzungen von Bedeutung existieren im Westen nicht mehr. Die Kindersterblichkeit ist so gut wie ausgerottet. Die Qualität der Männergesundheit unterscheidet sich dank moderner Medizin kaum mehr von der der Frauen, und der Männerüberschuß bleibt. Es gibt viel mehr wohlhabende ältere Männer, als früher, die einer jungen oder relativ jungen Frau ein verlockendes Angebot machen können.

All diese Parameter sind jedoch für Deutschland kaum von solchem Belang, als vielmehr die fortwährende und menschenverachtende Praxis der Politik, zu dem bereits vorhandenen und immer dramatischer werdenden Männerüberschuß noch Millionen junger Männer aus archaischen Harte-Männer-Gegenden ins Land zu lassen, die zudem ihre eigenen jungen Frauen nicht „tauschen“ wollen, und auf Kosten der hiesigen Männergeneration zu verköstigen. Es wird so willentlich ein Konkurrenz-GAU auf dem sexuellen Markt herbeigeführt. Nicht Incel-artige, Frauen hassende und sich in Vergewaltigungs-, Frauenmord- und Ausländer-Vernichtungs-Phantasien ergehende Strömungen sind somit eine Überraschung, denn diese werden, wie auch Veronika Kracher gesteht, nur im virtuellen Raum ausgelebt, wogegen reale Femizide fast nur von der hereingeholten Konkurrenz ohne Rücksicht auf den indigenen Mann begangen werden.

Nein, die eigentliche Überraschung besteht in dem Rätsel, weshalb sich der indigene Mann gegen seine eigene Aussortierung nicht wehrt, im Gegenteil wie unter offenkundig für Geisteskranke vorgesehenen Hypnose stehend seine Berufsonanisten-Werdung sogar enthusiastisch beklatscht. Jedenfalls wäre es vor hundert Jahren nicht einmal in einem komödiantischen Sinne denkbar gewesen, daß junge Burschen „ihre“ Mädels ohne eine blutige Gegenwehr irgendwelchen fremden Männern überlassen und sich stattdessen zum Karten-Spielen ins Haus zurückgezogen hätten.

Feministische Einflußnahme der Gesellschaft geht stets mit der Verknappung der Frauen einher. Diese werden immer mehr ernst genommen, auch wenn sie den größten Schwachsinn von sich geben und, weil sie geschlechtsbedingt Folgerichtigkeiten allein im familiären Bereich abschätzen können, volkssuizidale Dinge propagieren und anordnen.

Da entscheiden allein mit dem guten alten Intrigantentum des Weibes an die Macht gelangte alte Schabracken, die ihre früheren Abschlußprüfungen und Doktorarbeiten gefälscht haben, weil ihr Frauenhirn dafür halt nicht gelangt hat, über gesamtwirtschaftliche Umwälzungen, die eine westliche Errungenschaft nach der anderen rasieren und den Bürger sukzessive zum Dauerabhängigen eines totalitären und parallel damit armen Staates machen.

Und da delirieren junge Fötzchen aus der Oberschicht, die in früheren Zeiten zu Etikette-, Stil- und Bildungskursen geschickt wurden, damit sie für den zukünftigen Ehe-Anwärter als „gescheite Person“ eine gute Figur machen konnten, über Klima-Blödsinn und politische Systeme, die, einmal medial vollgenommen und staatlicherseits exekutiert, letztendlich immer zu dem führen, was die Frau am besten kann: den Mann ausnehmen.

Das alles kulminiert schließlich in der wahnwitzigen Seligsprechung der bewußten und gewollten Unfruchtbarmachung der jungen Frau, der Loslösung der menschlichen Ordnung und der Auslöschung des menschlichen Geschlechterpaktes. Die Verweiblichung der Gesellschaft führt über kurz oder lang nicht nur zum Chaos und zur Armut, sondern paradoxerweise auch zur gänzlichen Entweibung Evas.

Mit dem, was Veronika Kracher mit ihrem Incel-Buch in Wahrheit bezweckt, rückt sie erst am Ende des Interviews heraus:

„Der Prozess zum Anschlag von Halle ist ein Armutszeugnis und ein Schlag ins Gesicht der Opfer! (…) Auch die Behörden spiegeln ja unsere patriarchalen Verhältnisse wider. Da muss sich, wie auch bei dem strukturellen Rassismus in der Polizei, sehr viel tun (…) Zum Beispiel sah sich der Attentäter von Christchurch weniger als rassistischer Terrorist, sondern als jemand, der die weiße Rasse vor der sogenannten ‚Umvolkung‘ rettet.“

Ach daher weht der Wind. Heißt auf deutsch, wenn der Mann das Feminat ablehnt, in seinem sexuellen Notstand Haß auf Frauen entwickelt und in ihnen nicht wie die Hohe Priesterinnen der vaginalen Überlegenheit anbefehlen geniale Astralwesen sieht, sondern stinknormale Arschlöschinnen, die ihm das Elementarste verwehren, ist er schwuppdiwupp ein Rechtsradikaler, gar ein potentieller Terrorist.

Bleibt die Frage, ob wenigstens im grün-linken, also herzensguten Lager alle jungen Männer vollumfänglich mit vaginalem Material versorgt sind, ob es vielleicht doch nicht ein einziges veganes Incel-Männchen darunter gibt, das das Wichsen im Und-täglich-grüßt-das-Murmeltier-Modus satt hat und am liebsten die Mitmarschiererin Anna-Sophie von Fridays for Future so richtig hart drannehmen würde, und ob bei den dortigen Jungs doch nicht ein Anflug von Haß, natürlich von einem ganz, ganz winzigen Haß gegen das Weib aufkommt, wenn man trotz fleißigem und aufopferungsvollem Plakate-Bemalens für die Demo und anderer Einschleimereien die Alte am Ende trotzdem mit irgendeinem Abdullah abzieht.

Aber da die ja sowieso die geborenen Wichser sind, erübrigt sich wohl die Frage.

Und zum Schluß eines der Höhepunkte von „Deliverance“:

 

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