Shaggy (eigentlich Orville Richard Burrell) ist ein jamaikanischer Reggae-Pop-Musiker, der 1995 mit dem Single-Hit “Boombastic” über Nacht international berühmt wurde und 1996 für das gleichnamige Album den Grammy Award für das “Beste Reggae-Album” erhielt. 2001 erlebte er ein Comeback mit den weltweiten Nummer-1-Erfolgssingles “It Wasn’t Me” und “Angel”. Das 2018 zusammen mit Sting veröffentlichte Album “44/876” erreichte Platz 1 der deutschen Verkaufscharts.

Shaggy scheint ein sehr lustiges Kerlchen zu sein, denn er hat überhaupt kein Problem mit dem Klischee des vor Testosteron überquellenden, sexuell hyperaktiven, ewig bekifften und nur Partys feiernden schwarzen/jamaikanischen Macho-Mannes zu spielen und es musikalisch zu parodieren. 2002 trat er bei Stefan Raabs “TV total” auf, wo er seinen sehr sympathischen Zug, über sich selbst lachen zu können, unter Beweis stellte. Aus dieser Zusammenarbeit erwuchs sogar der im Duett mit Raab gerappte halber Hit “Gebt das Hanf frei!”, der auf dem Sample eines Ausspruchs des Grünen-Politikers Hans-Christian Ströbele basiert.

Das Besondere an Shaggys Stimme ist, daß es sich bei ihr, wie der Meister selber verriet, in Wahrheit um eine Verstellung handelt. Seine tatsächliche Sprech- bzw. Singstimme besitzt bei Weitem nicht die in den Songs simulierte brummende Tiefe und liegt um einige Oktaven höher. Vielleicht hilft auch die Technik etwas nach. Shaggy bedient sich diesem virilen, omnipotenten und vor schwarzer Sexienes berstenden Bass´ deshalb, weil er beim Hörer, besser gesagt bei der Hörerin eine lustgeladene Soundwahrnehmung erzeugen möchte. Anderseits kann man in diese Masche mit viel bösem Willen auch etwas Rassistisches hineininterpretieren.

Um beim Thema zu bleiben, Themenwechsel: Man stelle sich vor, ein Journalist schreibt einen hetzerischen Artikel über jemanden, der etwas behauptet hat und es mittels einer wissenschaftlichen Arbeit auch beweisen kann und, jetzt kommt´s, was eh schon jeder weiß. Doch anstatt die Behauptung anhand von seriösen wissenschaftlichen Quellen zu widerlegen, beruft sich der Journalist für sein Gegenargument darauf, daß man so etwas nicht sagen dürfe, selbst wenn es wahr wäre. Zu Recht würde man diesen Journalisten für einen Bekloppten halten, denn nur weil man die Erde nicht kugelförmig nennen darf, wird sie ja nicht zu einer Scheibe.

Lisa Duhm, selbstredend eine Geschwätzwissenschaften studierte und bis zu den Kiemen grün-links versiffte Frau, bringt am 22. 5. in ihrem Artikel “Student erhält für rassistische Abschlussarbeit ein ‘sehr gut'” auf SPIEGEL-Online das Kunststück fertig, eine mit der Bestnote ausgezeichnete und später von mehreren Gutachtern für korrekt befundene Bachelorarbeit für grundfalsch zu erklären, weil … Das heißt, auf den wissenschaftlichen Inhalt geht sie erst gar nicht ein, sie sagt weder falsch noch richtig, sondern einfach rassistisch, was wohl jede Diskussion darüber augenblicklich zum Verstummen bringen soll.

Doch worum geht es eigentlich? Wird in dem Werk behauptet, daß alle Schwarzen Kannibalen sind? Oder alle Inder wie in Bollywood-Filmen den ganzen Tag singen und tanzen?

“Der Grazer Student hatte die Arbeit mit dem Titel `Die innerartliche Variation des menschlichen Vokaltrakts und der Stimme´ 2018 im Studiengang Logopädie eingereicht. Ein externer Gutachter, der laut der Fachhochschule inzwischen `wissenschaftlicher Mitarbeiter eines renommierten Instituts in Leipzig´ ist, bewertete sie anschließend im Erstgutachten und befand sie als einwandfrei. Ein zweiter Gutachter überprüfte den Angaben zufolge danach nur noch die Zitate – und hatte ebenfalls nichts zu beanstanden.”

Soweit, so gut. Doch bereits vor dieser Auslassung, und zwar schon im zweiten Satz ihres Artikels tischt Lisa eine fette Lüge auf, im Glauben, daß es schon keiner merken wird:

“Darin versucht ein Student, einen Zusammenhang zwischen der `Rasse´ eines Menschen und dessen Stimme herzustellen.”

Was heißt “versucht”? Das klingt so, als habe der Student einfach so ins Blaue hinein philosophiert, halt versucht, ohne einen wissenschaftlichen Beweis für seine These zu erbringen. Ist ihm der Versuch nun gelungen oder nicht?

Okay, Lisa, du bist eine Frau und geschlechtsbedingt fürs logische Fach per se nicht zuständig. Doch ich kläre dich mal auf: In den Naturwissenschaften kann man nicht wie bei euch Geschwätzwissenschaftlern den Schwachsinn irgend so eines Dumm-Laberers bar eines Beweises aus dem Arsch ziehen oder einen Ist-halt-meine-Meinung-Wisch aufsetzen, um die Note “Sehr gut” zu bekommen. Man muß für seine Behauptung zig wissenschaftliche Quellen, Untersuchungsergebnisse und jederzeit nachprüfbare Vergleiche aus aller Welt vorlegen, die die These untermauern, zumal der hier untersuchte Gegenstand ins Anatomische greift. Das hat dieser Student auch getan, und nicht einfach gemeint “Ich habe das komische Gefühl, daß die Neger eine tiefere Stimme haben als Weiße”.

Wie war das übrigens mit der tollen “Vielfalt”, die unsere Drecksregierung inzwischen zu einem staatlich verordneten Kult erhoben hat? Ich dachte, wir sollen uns an der Andersartigkeit fremder Ethnien und Rassen unter uns wie irre erfreuen und das buchstäblich Gleichförmige hassen.

Abgesehen davon, daß man kein akustisches Wunderkind sein muß, um zu erkennen, daß die Stimmlage von Chinesen sich von der der australischen Aborigines und die von Eskimos sich von der der Italiener stark unterscheidet. Wer diesen Unterschied nicht hört, ist entweder taub oder behindert.

Das mit den Stimmenunterschieden ginge noch, doch der “Mann, der in rechten Kreisen als Autor bekannt ist”, beschreibt noch einige andere rassebedingte Spezifika. Und das, meint Lisa, geht gar nicht:

“Gleich zu Beginn seiner Bachelorarbeit, die im Internet abrufbar ist, schreibt der Student vom ‘Einfluss des genuin anatomischen Faktors Rasse’. Weiter heißt es in der Arbeit etwa: ‘Es ist das eine, nach wissenschaftlichen Kriterien festzustellen, dass der Intelligenzquotient von Europiden (Europäern) im Durchschnitt höher ist als der von Negriden (Afrikanern) (…) und gleichzeitig niedriger als jener von Mongoliden (Ostasiaten).'”

Und was ist daran so neu? Bzw. so falsch? Als die ersten weißen Kolonialisten nach Afrika kamen, staunten sie nicht schlecht, daß die Einheimischen dort nicht einmal das Rad erfunden hatten. Kunst kannten sie ebenfalls nicht, sondern lediglich grob verhübschte Kultgegenstände wie beim Steinzeitmenschen. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Die Intelligenzabweichung zwischen Ethnien oder Rassen ist der älteste Hut der Welt. Der unterschiedliche Verlauf menschlicher Evolution und Biologie wird nicht dadurch aufgehoben, indem irgendwelche grün-linke Spastiker, welche selbst die schlauen Früchte des weißen Mannes in vollen Zügen genießen, dummdreist von Gleichheit und Gleichwertigkeit aller Menschen quasseln wie besoffene Deserteure über ihre Heldentaten auf dem Felde. Ein Blick ins “Europäische Patentregister” kann nicht schaden. Wenn man dort einen orientalischen oder afghanischen Namen findet, gibt’s einen Kasten Bier. Bei einem afrikanischen gleich zwei Kästen. Also letzten Endes überhaupt kein Bier.

Stimme, Temperament, Persönlichkeit, Intelligenz sind im DURCHSCHNITT nicht unwesentlich von Rasse und Ethnie abhängig, vom Phänotyp ganz zu schweigen. Amerikanische Forscher entwickeln Medizin speziell für Schwarze nicht deshalb, weil sie Rassisten sind, sondern weil männliche Patienten afrikanischen Ursprungs durch das Zuviel an Testosteron in ihrem Körper mehr und früher an Prostata-Krebs erkranken als Weiße. Die Nachfahren von Türken in Deutschland selbst in der vierten Generation besitzen durchschnittlich den gleichen IQ wie ihre Landsleute in der Türkei. Man kann sich einen verregneten Tag schön und gemütlich machen, indem man zu Hause bleibt, einen erstklassigen Tee aufbrüht und ein gutes Buch liest. Das bedeutet aber nicht, daß dadurch draußen kein Scheißwetter mehr herrscht.

Derweil springen die Eumels in der Hochschule, in der die Bachelorarbeit geboren wurde wie einst Adolf Hitler in Braunau am Inn, vor Selbstvorwürfen und Selbstkasteiungskrämpfen im Sechseck. “Der Text sei ‘skandalös’ und ‘rassistisch’ (…) Auch sei der Autor in rechten Kreisen ‘kein Unbekannter’ …” Ach, wie konnte das nur passieren?! Und auch Lisa, die investigative Nazi-Ghostbusterin, hat sich im Spinnennetz der Rechten weitergehangelt:

“Auch der Bruder des ehemaligen Studenten soll gute Kontakte in rechte Kreise haben. Als Chefredakteur einer Universitätszeitung hatte er einst versucht, ein Interview mit einem Mitglied der Identitären Bewegung abdrucken zu lassen, wie interne Protokolle belegen, die online zugänglich sind.”

Echt jetzt? Der Bruder auch? Doch was ist das für eine beschissene Wissenschaft, bei der die Richtigkeit von Resultaten davon abhängen soll, ob man die erwünschte Gesinnung hat oder nicht? Gibt es bald auch eine “Deutsche Physik” wie bei den Nazis bzw. übertragen auf heute eine grün-links versiffte Physik, also eine Pseudo-Wissenschaft, deren Verifizierbarkeit sich nach dem Parteibuch und dem Zeitgeist richtet?

Dabei ist die Frage selbst für eine so einfach gestrickte Frau wie Lisa Duhm, deren intellektuelle Kapazität sich in früheren Zeiten im Stopfen von Socken ihres Gemahls erschöpft hätte, ganz einfach: Hält das, was dieser Typ im Wechselspiel zwischen Rasse und Stimmlage behauptet, neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen stand oder nicht? Die Antwort ist eine tief traurige:

“Die Fachhochschule dagegen sieht sich hilflos: ‘Wir haben gegen den ehemaligen Studenten keine rechtliche Handhabe’, sagte Pfeiffer (Rektor der Fachhochschule). Denn rechtlich betrachtet sei die Arbeit einwandfrei. Ein Aberkennungsverfahren strebe die Hochschule daher nicht an.”

So eine Scheiße! Shaggy würde sich kaputtlachen über diese Hirnis.

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