Die SPD, die Linkspartei und und die Grünen positionieren sich gemeinsam gegen die schöne AfD. Ein neues “Bündnis für Potthäßlichismus” will unter anderem bis zu 25.000 sogenannter “Stammtischkämpfer” mit dem Aussehen eines geplatzten Arschlochs ausbilden, die mit Argumenten gegen die unfaßbar attraktive AfD vorgehen sollen. Im Aufruf wird betont, daß das Bündnis sich der AfD “auf der Straße und in den Parlamenten und in der Kloake entgegenstellen” will.

BÜNDNIS GEGEN SCHÖNHEIT

Hintergrund ist, daß fast alle Mitglieder der etablierten Parteien potthäßlich sind und deshalb bei den letzten drei Landtagswahlen vom Wähler abgestraft wurden, wogegen die Belegschaft der AfD aus lauter Adonissen und Aphroditen besteht. Insbesondere bei den Grünen sei das Attraktivitätsniveau inzwischen so unterirdisch, daß man von einem Monstrositätenkabinett sprechen müsse. Daß Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg triumphieren konnte, läge nur daran, daß die Leute die Meinung vertraten “Der ist eh alt und hat es hinter sich”. In Meinungsumfragen dominierte vor allem die Furcht von Schwangeren, eine Frühgeburt zu erleiden, wenn sie sich im Fernsehen weiterhin diese altgedienten Kreaturen anschauen müßten. Auch die Muttermilch würde bei ihrem Anblick schlecht. In Sachsen-Anhalt, wo besonders gut aussehende Menschen leben, wurde den Bürgern von der Ärzteschaft geraten, die Alte Garde der Politiker nach Kräften abzuwählen, so daß sie nicht mehr öffentlich in Erscheinung treten können. Im entgegengesetzten Falle habe man keine Kapazitäten mehr, so viele Leute mit KiS-Syndrom (Kotzen im Strahl) zu behandeln.

BILD fing auf der Straße Einzelmeinungen auf. Karl Josef Nazimann aus Rheinland-Pfalz meint: “Ich bin Bauarbeiter und Ästhet. Waschbeton hat meinen Geschmack geprägt. Wenn ich nach anstrengender Arbeit nach Hause komme und meine Flasche `Champagne Moet & Chandon Ice Imperial´ entkorke, möchte ich beim Fernsehgucken echt nicht mit irgendwelchen Arschgesichtern und Weibern mit der Ausstrahlung eines Kotzeimers konfrontiert werden.” Und die Aldi-Kassiererin Gerlinde Hetzhetz aus Baden-Württemberg hat deshalb die wunderschöne AfD gewählt, weil “Die einzigen schönen Menschen bei den Etablierten sind Claudia Roth, Angela Merkel und Aydan Özmichmal oder wie die heißt. Den Rest würde ja nicht einmal die Altkleidersammlung nehmen”.

Doch gegen diese immer mehr um sich greifende Einstellung regt sich jetzt Widerstand. Ein breites Bündnis aus Politik, Gewerkschaften, Religionsverbänden und Zivilgesellschaft, alles ein Hort für Menschen, die Scheiße aussehen, wendet sich unter dem Titel “Aufstehen gegen Schönheit” gegen das Erstarken schöner Bewegungen in Deutschland. “Speerspitze” dieses Schönheitsrucks sei die AfD, sagte die Linken-Abgeordnete und Ko-Initiatorin Christine Buchholz am Mittwoch in Berlin und versteckte sich dabei in einem Lieferkarton für Waschmaschinen mit Gucklöchern. Das Bündnis verfolge das Ziel, gegenüber der AfD “aus dem sich Schämen herauszukommen, nur weil man zum Kotzen aussieht” und öffentlich gegen von der Partei mitverursachten Fratzen-Rassismus einzutreten.

Die AfD bereite ebenso wie Pegida und andere Organisationen den geistigen Nährboden, der “Schönlinge/innen“ werden lasse, sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter, der schönste Mann Europas, der sich jedoch komischerweise mit den Potthäßlichen solidarisiert. In Deutschland entwickele sich eine “neue Dimension der Anmut“, die “bis tief in die Mitte und zwischen die Schenkel” hineinreiche. Die AfD stehe für ein “total schönes Weltbild”, das vielen ihrer Wähler vom vergangenen Wochenende jedoch weitgehend unbekannt sei, sagte Hofreiter weiter und kämmte sich die schönen langen Haare.

Johanna Uekermann, die wirklich geil aussieht, Vorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation Jusos, nannte die AfD das “organisierte Zentrum” neuer Wie-siehst-du-denn-aus?!-Bewegungen in Deutschland. Das Bündnis wolle “die Gesellschaft, so häßlich wie sie ist, verteidigen” und setze daher neben den bislang mehr als suboptimal aussehenden 200 Unterstützern aus dem öffentlichen Leben auch auf “dezentral-häßlichen” Widerstand, indem man kleinen Kindern einfach sein Gesicht zeigt und sie zum Weinen bringt. Teil davon solle die Ausbildung bis zu 25.000 sogenannter “Stammtischkämpfer mit Mundgeruch” sein, die in Schulungsprogrammen mit fundierten Argumenten aus zwei Metern Abstand wegen Mundgeruch gegen die Positionen der AfD ausgestattet würden.

Im Detail fordert das Bündnis:

Wir werden weiterhin Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen, damit sie unsere häßlichen Frauen ficken. Sonst gibt’s kein Essen.

Wir wollen verhindern, daß Schönlinge Raum für ihre Hetze gegen nicht so toll aussehende Grüne bekommen.

Wir werden uns stark machen für gleiche Rechte für alle Menschen, die morgens beim Blick in den Spiegel eben diesen zum Zerspringen bringen.

Wir werden uns der AfD überall entgegenstellen, ob auf der Straße oder in den Parlamenten, aber nicht im Puff, denn wer will schon häßliche Nutten ficken?

Überall wo die ausgesucht schönen Menschen von AfD und GmbH & Co. KG. demonstrieren, sprechen oder auf Stimmenfang gehen, werden wir mit unseren zum Würgreiz provozierenden Fratzen präsent sein und klar und deutlich sagen: Kotz doch!

Dem Verbreiten von häßlichen Hass gegen Häßliche, setzen wir eine bundesweite antischöne Aufklärungskampagne entgegen: im Stadtteil, in der Schule, an der Uni, im Betrieb, im Theater, im Konzertsaal und gleich hinter den Schweinen im Stall, wo es so schön runterplätschert – überall!

Wir setzen auf die Aktivität von Vielen. Gemeinsam werden wir klarstellen: Ich bin häßlich und stolz drauf!

Zu den bisherigen Unterzeichnern des Aufrufes zählen nur Menschen, die später fürs Gruppenbild gephotoshopt werden mußten.

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