Von ANDREAS PORSCHEN

In Deutschland grassiert seit mindestens 20 Jahrzehnten eine mysteriöse Seuche: Von der Schulmedizin links liegen gelassen, in der Regel extrem hirntödlich, stetig verharmlost, aber mit schwerwiegenden Konsequenzen für die Gesellschaft. Denn das für den Ausbruch der Epidemie verantwortliche Virus befällt zunächst nur einzelne Individuen, bevor es sich dann im kollektiven Siff parasitär durch den eigentlichen Wirt frisst und im Füllkrug der unter Androhung von Knast eingetriebenen Milliarden-Schutzgelder einnistet.

Wir, die Redaktion von “Anale Volksgesundheit aktuell”, sprachen mit Dr. Dr. Dr. usw. Andreas Porschen, einem renommierten Mikrobiologen des Richard-David-Precht-Instituts und Leiter der Abteilung “Prävention gegen die ideologische Pest”, um die Heimtücke dieser schleichenden Bedrohung für die Existenz und den Wohlstand unseres Landes genauer unter die Lupe zu nehmen.

Redaktion: Guten Tag Herr Porschen! Zunächst die Frage an Sie: Wieso befinden wir uns in einem Keller, wieso haben Sie uns nicht in Ihrem Institut empfangen?

Porschen: Sie befinden sich mitten im Institut. Wissen Sie, abgesehen davon, dass man unsere wissenschaftlichen Arbeiten unterdrückt, mühsam von uns zusammengestellte Fallbeispiele zensiert und der Presse vorenthält, wir sogar bestraft, angezeigt oder verknackt werden für die Veröffentlichung unserer neuesten Studienergebnisse, sind wir inzwischen gezwungen, unsere Forschungen weitestgehend geheim zu halten. Auch vor dem Hintergrund, dass bereits viele engagierte Wissenschaftler das Handtuch geworfen haben, nachdem sie Besuch der autonomen Gesinnungspolizei erhielten, müssen wir uns etwas bedeckt halten.

R: Ich verstehe. Nun arbeiten Sie ja schon eine ganze Weile an der Aufschlüsselung des Virus. Was ist bisher bekannt, welche Symptome liegen vor und welchen Namen trägt das Virus?

P: Nun, an dem Virus wird im Verbund der irre alternativen Mediziner Deutschlands schon seit etlichen Jahren herumgeforscht – nicht erst seit 2015, dem bisherigen Höhepunkt der Epidemie und nicht nur von den Wissenschaftlern unseres Institutes. Unser geschätzter Kollege Professor Adolf Pirinçci, der in seinem Ärzte-Rapport “Deutschland von Sinnen” die exponentielle Ausbreitung des Erregers einst als “grün-links versifft” bezeichnete und Deutschland schon damals als Risikogebiet einstufte, hat viel für die Entdeckung der bis dato unheilbaren Krankheit geleistet, die wir in unserem Institut als “Klorona Virus Typ 68er” klassifizieren.

“Klo-rona” deswegen, weil es sich um eine ansteckende Form des Aus-dem-Maul-Scheißens handelt und die Patienten in krampfartigen Durchfallschüben ihre ungefilterten Shitstürme absondern. Zu den üblichen Symptomen, die wir im Rahmen unserer Beobachtungen und Langzeitstudien gesammelt haben, gehören unter anderem: Unkoordiniertes Klatschen, Singen oder Hüpfen (bevorzugt an Bahnhöfen oder am Freitag), eine Reduktion des sprachlichen Ausdrucksvermögens auf schablonenhafte Sprachformeln und vorgegebene Kampfbegriffe sowie die massive Einschränkung aller kognitiven Fähigkeiten wie z.B. der Logik oder Intelligenz, die der gesunde Mensch aber zwingend zur Beurteilung und Abstraktion seiner Umwelt und all der schädlichen Einflüsse, die auf ihn niederprassen, benötigt.

Das geht inzwischen so weit, dass die Patienten in Behindertenbussen zu niederschwelligen Betreuungsangeboten gekarrt werden, um ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen bzw. damit sie sich nicht zu Hause einscheißen.

R: Wenn ich kurz einhaken darf, Herr Porschen. Das alles klingt für mich zwar durchaus plausibel konstruiert, aber deuten ihre Beschreibungen und Erkenntnisse nicht eher auf eine vorhandene psychische Störung der Patienten hin? Wieso schließen Sie auf ein Virus?

P: Nein, dieser zugebenen naheliegende Gedanke, der Blick des Laien sozusagen, entspricht nicht dem, was wir täglich in der Praxis erleben. Sicherlich, und dieser Umstand lässt sich nicht leugnen, besteht eine hohe Komorbidität zwischen verschiedenen psychischen Störungen – zu denen wir z.B. narzisstische Persönlichkeitsstörungen, das Stokowski-Syndrom, die Sascha-Lobo-Inkontinenz oder auch das Jakob-Augstein-Up-and-Down-Syndrom zählen, um nur einige wenige zu nennen – und unserem Virus.

Allerdings bilden die ohnehin schon Hirnverwüsteten und alle mit dem Löffel Gefütterten beileibe nicht die einzige Risikogruppe. Ebenso jugendliche Lauchärmel, die das Aussterben der Schneemänner verhindern wollen, dazu hässliche, unförmige, in der Regel grauenhaft frisierte Weiber, die sexuelle Zurückweisungen am laufenden Band erfahren und über Jahre unbefleckt und -geleckt bleiben, und neuerdings auch diese moslemischen Quarktaschen, die in verschleierten Putzfrauen moderne Freiheitsstatuen sehen, sind besonders gefährdet, sich zu infizieren und schwere, sehr schwere Krankheitsverläufe zu entwickeln.

Um zu begreifen wie das Virus funktioniert, haben wir uns zunächst die Frage gestellt, was geschieht, wenn das Virus über Dünnschiss am Maul eines Trägers in den Organismus einer anderen Person gelangt. Sie müssen wissen, dass eine Tröpfcheninfektion, wie bei vielen anderen Viren, nicht ausreicht, sondern dass die Übertragung meist schleichend, über einen längeren Zeitraum, speziell durch intensiven Kontakt mit oralen Stuhlgängen, insbesondere in Talk Shows stattfindet. Das heißt, die Krankheit bildet sich infolge einer Dauerberieselung, als hätte es wochenlang Scheiße durchs Dach geregnet.

Sobald das Virus in den Wirt eingedrungen ist, setzt es sich im Gehirn, und zwar ausschließlich im Gehirn des Betroffenen fest und frisst sich von da an unbemerkt durch alle Hirnareale, die uns das Denken ermöglichen und zu einem Vernunftswesen machen. Und jetzt kommt das Entscheidende, die perfide virustypische Taktik, die Überlistung des befallenen Gehirns: Während das Virus den Verstand seiner Opfer beinahe vollständig zerstört, dockt es gleichzeitig an den Belohnungsystemen an, lässt die Hirnmasse auf Dattelgröße zusammenschrumpfen und einen neuronalen Verdauungstrakt zur Produktion von Exkrementen in die freie gewordene Kapazität hineinwachsen.

Die Ausscheidung der Schädelscheiße läuft genauso ab wie gewöhnliches Kacken. Wobei allerdings der Mund die Funktion des Arschlochs übernimmt. Durch die Ausschüttung gigantischer Mengen an Dopamin, die das vom stetigen Anstieg vulkanisch-brodelnder Gase und höllendampfender Scheiße umgegebene Belohnungszentrum bereithält, um den Schwerkranken während und nachdem Scheißeverzapfen in einen Rauschzustand zu versetzen, entsteht eine Art Sucht, die fortlaufend ständig befriedigt werden will.

Für die vielen Kranken, so haben sie es uns immer wieder in anonymen Befragungen gestanden, fühlt sich diese Trance so an, als hätten sie gerade den Fick ihres Lebens gehabt oder an der Arschritze von George Clooney gerochen. Verstehen Sie? Das absolut Gefährliche ist, dass a) sich die Kranken überhaupt nicht krank fühlen, sondern immer so wie Florian Silbereisen, und b) das Zusammenwirken von geistigen Abfällen und Glückshormonen einen fatalen Kreislauf in Gang setzt. Und das geschieht eben durch die Umprogrammierung des Gehirns. Man könnte auch sagen: Infizierte benötigen die Scheißproduktion zur Selbstbefriedigung. Das ist vor allem für all diejenigen von Bedeutung, die ansonsten ein sexuelles Eremitendasein quält.

R: Habe ich das jetzt richtig verstanden? Diese armen Schweine empfinden beim Wortkötteln eine ähnliche Lust und Geilheit wie ein 14-jähriger beim Wichsen?

P: Joa, so könnte man das auch beschreiben. In der Tat. Sie sind ja ein richtiger Schlauberger, haha.

R: Eine andere entscheidende Frage: Haben sie eine Ahnung, wie sich das Virus so rasend schnell verbreiten konnte und wie viele Menschen inzwischen infiziert sein könnten? Gibt es auch eine relevante Zahl Prominenter, die das Virus tragen?

P: Zu Ihrer ersten Frage: Wir unterscheiden zwischen gewöhnlichen, virulenten Personen, die sich jahrelang relativ unauffällig durch ihr privates Umfeld koten, dabei aber nur in den seltensten Fällen die für eine im direkten persönlichen Kontakt notwendige Virusmenge weitertragen können, um den vollgeschissenen Gegenüber anzustecken, und den sogenannten Super-Spreadern, den wahren Seuchenschleudern, die mit hochinfektiöser Scheiße wirklich aus all ihren zur Verfügung stehenden Kanälen und Rohren schießen.

Hierzu zählen insbesondere Printhäuser und Medienanstalten wie das ZDF, die ARD, Der Spiegel, Die Zeit – kurz gesagt: Das Gros der Massenmedien und ihre Haltungsschisser sind komplett durchseucht und bilden ob ihrer Monopolstellung bis heute die Hauptübertragungsquelle – auch im Bereich der Neuinfektionen.

Wie viele tatsächlich bereits das Klorona-Virus mit sich herumschleppen, dazu gibt es keine zuverlässigen oder gesicherten Daten. Die Infektionsketten lassen sich ohnehin kaum nachvollziehen, da quasi jedem Bürger die Scheiße frei Haus geliefert wird.

Nach meiner Einschätzung sind es aber mindestens 40, wenn nicht sogar 50 Millionen, die sich angesteckt haben dürften und das chronische Stadium erreicht haben. Ja, shit happens.

Prominente Infizierte gibt es auch wie Sand am Meer: Sei es dieser in London ansässige Sportpalast-Aufwiegler Herbert Grüneeier, die Staatspunks von den impotenten Hosen oder auch diese ganzen als Komiker kostümierten Kackwürste des öffentlich-rechtlichen Scheißhauses, die auf Steuerpump ihre Fladen in die Kameras abseilen – ein profitgieriger Profi-Scheißer kommt selten allein.

Und dann wäre da ja noch diese neuartige Klorona-Hyper-Super-Deluxe-Mutation, eine äußerst gefährliche, sich verselbstständigende Version des Ursprungserregers, genannt Chebli-19. Träger dieses Virusstamms leiden nämlich unter erhöhtem Scheißpegel bzw. sie müssen gleichzeitig im Strahl kotzen und kacken, um die Gülle irgendwie abzustoßen, bevor ihnen der Kopf explodiert, was das Ansteckungsrisiko für vorbelastete Maulfurzer etwa verhundertfacht.

Wenn diese Menschen einmal begonnen haben den Hahn aufzudrehen und ihre Suppe zu verspritzen, brechen alle Dämme. Häufig tummeln sich diese Vollkranken auf Twitter herum und geben zu allem ihre senfbraune Soße ab. Die mit Chebli-19 Infizierten neigen noch viel mehr als alle übrigen Kranken unter surrealen Fieberträumen, gekennzeichnet von Personenverwechslungen, bereits im Anfangsstadium. Sie sehen z.B. in Oma Merkel einen alten Mann mit weißem Bart, der in den Wolken sitzt und zu ihnen spricht. Und das unter Hall.

Sie verwechseln auch permanent brustbehaarte Macheten-Männer an griechischen Zäunen mit Kindern oder gar Männer mit Frauen. Ganz schlimm. Und wenn Otto Waalkes vor ihnen stünde, würden sie diesen wahrscheinlich als Pamela Anderson identifizieren.

R: Das klingt ja beinahe so, als hätten wir es hier mit einer Zombieapokalypse zu tun. Abschließend: Wie fallen ihre Prognosen aus, Herr Porschen, das heißt, wie hoch ist die Gefahr für unsere Bevölkerung und welche Maßnahmen müsste man jetzt einleiten, um das Virus irgendwie in den Griff zu bekommen? Und vor allem: Besteht die Hoffnung, die Krankheit eines Tages heilen zu können?

P: Die Bedrohung ist durchaus real und ernst zu nehmen, denn die Ins-Hirn-Geschissenen verfügen inzwischen über so viel politische Macht, dass sie die Zukunft, die Kultur, den Wohlstand und den friedlichen Zusammenhalt dieses Landes jederzeit an die Wand scheißen können. Der Vergleich mit den Zombies, die in den meisten Fällen auch unter virusbedingtem Hirnfraß leiden, ist gar nicht so abwegig.

Als ich zwecks meiner Untersuchungen einmal auf einem ihrer Aufmärsche als Beobachter zugegen war, um die gruppendynamischen Verhaltensweisen der Betroffenen zu studieren, fühlte ich mich auch gleich an die beklemmende, wenn auch nicht blut-, sondern scheißrünstige Atmosphäre eines George A. Romero Films erinnert. Es war verstörend und albtraumhaft: Überall floss, spritzte und flog die Scheiße herum, Straßen wandelten sich in braune Sümpfe, Wellen eines Scheißtornados überschwemmten die Bürgersteige und chronisch-kranke Menschen schrien sich die Scheiße aus dem Hals, pressten wie bekloppt und stöhnten vor Erleichterung.

Während ich da so im Pulk dieser Scheißwütigen stand, unter dem Dauerbeschuss ihres Fäkalienfeuers und ich zum ersten Mal das entsetzliche Ausmaß der Pandemie begriff, kam ich mir vor wie in dem Jack-Nicholson-Klassiker “Einer flog über das Klo”. Für Unbeteiligte sind diese Bilder nur sehr schwer zu ertragen, weshalb ich auch dringend davon abrate, Kack-Orgien dieser Art ohne angemessene Schutzausrüstung aufzusuchen.

Nun zu präventiven und therapeutischen Maßnahmen. Wirksame Medikamente, die die Viruslast signifikant herabsenken könnten oder ein Impfstoff stehen uns im Moment leider noch nicht zur Verfügung, um die Krankheit zu heilen oder weitere Ausbrüche zu verhindern. Zwar ist es unserer Forschung gelungen, einen sich noch in der Test- und Studienphase befindenden Medikamentencocktail, also eine Kombinationstherapie, bestehend aus Neuroleptika, Benzos, Coca Cola und Schlafmittel für Brauerei-Pferde sowie stark antiviralen und abführenden Mitteln zu entwickeln, allerdings haben wir große und berechtigte Zweifel – und das zeigt ganz einfach unsere Erfahrung im Umgang mit den Patienten – ob sich die Kranken überhaupt auf diese Therapiemöglichkeiten einlassen würden.

Nur einmal hat sich ein Infizierter – er hieß glaube ich Boomermann oder Blödermann oder so – freiwillig bei uns gemeldet, weil die Scheiße auch nachts immer wieder aus ihm herausbrach und er deswegen unter starken Schlafstörungen und zwanghafter Onanie litt. Ihm haben wir dann im Rahmen eines radikalen Versuchs ein Vogelhirn transplantiert. Seitdem sitzt er zwar die meiste Zeit nur noch wie angewurzelt in der Ecke rum und pfeift stündlich wie eine Kuckucksuhr. Aber die Scheiße ist er losgeworden.

Weil die meisten Patienten unsere Hilfe verweigern oder kategorisch ablehnen, empfehlen meine Kollegen und ich die harte Kur: Zunächst müsste man die primären Gefahrenquellen ausschalten, das heißt, den Oberscheißern aus Funk und Fernsehen einfach den Steuerhahn abdrehen und das öffentlich-rechtliche Scheißbombardement konsequent lahmlegen. So könnte es uns zumindest gelingen, wertvolle Zeit zu gewinnen und den Prozess etwas zu verlangsamen.

Den Chebli-19-Infizierten sollte man auf jeden Fall so schnell wie möglich das Internet abklemmen und sie mindestens für zehn Jahre in Quarantäne in Palästina stecken. Darüber hinaus sollten Betroffene ihre sozialen Kontakte zurückschrauben und extra angefertigte Mundwindeln tragen, die das Risiko einer Face-to-Face Übertragung noch weiter minimieren.

Grundsätzlich gilt aber: Wir müssen verstehen, dass wir der Seuche niemals hinterherkommen werden, wenn wir dem Scheißerkollektiv weiter erlauben, unsere Steuermilliarden für sinnlose Flitzekacke aus dem Fenster zu scheißen. Hier liegt das Hauptaugenmerk unseres vorgeschlagenen Präventionsprogramms zur Eindämmung der Epidemie. Die Scheiße aus ihnen herausprügeln verbietet uns leider das Grundgesetz.

R: Das klingt logisch. Wir wünschen Ihnen viel Glück auf Ihrer Mission, Herr Porschen, die Welt von diesem Unheil zu erlösen und bedanken uns für das aufklärende Gespräch, auch wenn die Fakten mich persönlich ziemlich erschüttert haben und ich mich jetzt übergeben werde … Ach übrigens, was stinkt denn hier so bestialisch?

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